{"id":1697,"date":"2024-01-24T19:23:46","date_gmt":"2024-01-24T18:23:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/?page_id=1697"},"modified":"2025-03-03T14:41:01","modified_gmt":"2025-03-03T13:41:01","slug":"schmerzensgeldtabelle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/schmerzensgeldtabelle\/","title":{"rendered":"Schmerzensgeld"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;\u00dcbersicht&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;2px|||||&#8220; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_heading title=&#8220;Schmerzensgeld&#8220; _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_heading][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Das Schmerzensgeld ist ein wichtiger Aspekt im Bereich des Schadenersatzrechts und dient dazu, die immateriellen Sch\u00e4den auszugleichen, die einer Person durch die Handlungen eines anderen zugef\u00fcgt wurden. Die Bemessung des Schmerzensgeldes h\u00e4ngt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die bei der Festlegung der H\u00f6he des Schmerzensgeldes ber\u00fccksichtigt werden:<\/p>\n<p><strong>Art und Schwere der Verletzung:<\/strong> Der Grad der k\u00f6rperlichen oder psychischen Verletzung spielt eine entscheidende Rolle bei der Bemessung des Schmerzensgeldes. Je schwerwiegender die Verletzung, desto h\u00f6her kann das Schmerzensgeld ausfallen.<\/p>\n<p><strong>Dauer der Genesung:<\/strong> Die Zeit, die ben\u00f6tigt wird, um sich von den Verletzungen zu erholen, beeinflusst ebenfalls die H\u00f6he des Schmerzensgeldes. L\u00e4ngere Genesungszeiten k\u00f6nnen zu h\u00f6heren Schadenersatzforderungen f\u00fchren. Ferner wird mitber\u00fccksichtigt, ob es zu l\u00e4ngeren Krankenhausaufenthalten gekommen ist und auch wie sich die ambulante h\u00e4usliche Behandlung weiter gestaltet hat. Zur Sicherung der Beweise f\u00fcr einen sp\u00e4teren Prozess ist die <a href=\"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/2024\/02\/08\/beweise-sammeln-schmerzensgeld\/\">Dokumentation des Leidensweges<\/a> von immenser Bedeutung.<\/p>\n<p><strong>Beeintr\u00e4chtigung und Langzeitfolgen:<\/strong> Wenn die Verletzung zu dauerhaften Beeintr\u00e4chtigungen oder Langzeitfolgen f\u00fchrt, wird dies in die Berechnung des Schmerzensgeldes einbezogen. Dies kann die F\u00e4higkeit zur Aus\u00fcbung bestimmter Aktivit\u00e4ten oder Berufe erheblich beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p><strong>Schmerz und Leid:<\/strong> Das Ausma\u00df des k\u00f6rperlichen oder emotionalen Schmerzes, den die verletzte Person erlitten hat, ist ein wichtiger Faktor. Die subjektive Empfindung von Schmerz und Leid kann von Fall zu Fall variieren und beeinflusst die Schadenersatzh\u00f6he.<\/p>\n<p><strong>Alter, ggf. Geschlecht und Beruf:<\/strong> Die pers\u00f6nlichen Merkmale des Gesch\u00e4digten, wie Alter Geschlecht und Beruf, k\u00f6nnen ebenfalls eine Rolle spielen. Beispielsweise kann Schmerzensgeld in F\u00e4llen von Kindern oder \u00e4lteren Menschen h\u00f6her sein, da sie m\u00f6glicherweise anf\u00e4lliger f\u00fcr Verletzungen sind oder l\u00e4ngere Erholungszeiten ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p><strong>Vorsatz und Fahrl\u00e4ssigkeit:<\/strong> Das Gericht ber\u00fccksichtigt auch, ob die Verletzung vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig verursacht wurde. In F\u00e4llen von grober Fahrl\u00e4ssigkeit oder Absicht kann das Schmerzensgeld h\u00f6her ausfallen. Auch das Verhalten nach erfolgter Verletzung von dem Verursacher, spielt bei der Bemessung eine Rolle. So wird mitber\u00fccksichtigt, ob der Verursache dem Verletzen nach der Verletzung geholfen hat oder nicht. Ferner wird mitber\u00fccksichtigt, wenn eine Versicherung \u00fcber mehrere Monate\/Jahre die Regulierung verweigert.<\/p>\n<p><strong>Medizinische Kosten und andere finanzielle Verluste:<\/strong> Neben dem Schmerzensgeld k\u00f6nnen auch medizinische Kosten und andere finanzielle Verluste, wie Einkommensverluste aufgrund der Verletzung, in die Gesamtforderung einflie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Vergleichbare F\u00e4lle:<\/strong> Gerichte pr\u00fcfen oft \u00e4hnliche F\u00e4lle in der Rechtsprechung, um eine angemessene Schmerzensgeldh\u00f6he festzulegen. Dies hilft bei der Schaffung von Vergleichbarkeit und Konsistenz.<\/p>\n<p><strong>Hier finden Sie einige vergleichbare Gerichtsentscheidungen zu den jeweiligen Verletzungen, die Ihnen als Orientierungshilfe dienen k\u00f6nnen:<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Extremit\u00e4ten&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_css_free_form=&#8220;||    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<table class=\" alignleft\" width=\"400\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Schmerzensgeld (Inflationsausgleich zu 2024)<\/strong><\/td>\n<td><strong>Verletzung kurz<\/strong><\/td>\n<td><strong>Art der Folgen und Beschwerden sowie Dauersch\u00e4den<\/strong><\/td>\n<td><strong>Fallzusammenfassung insbesondere Mitverschulden<\/strong><\/td>\n<td><strong>Gericht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>50.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(62.211 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Amputation des rechten Unterarms<\/td>\n<td>Der Kl\u00e4ger erlebt dauerhafte Phantomschmerzen und zeitweilige Beschwerden am Armstumpf, zus\u00e4tzlich zu Wundheilungsst\u00f6rungen. Die Amputation und die daraus resultierenden Komplikationen haben auch zu wiederholten Krankenhausaufenthalten und der Notwendigkeit einer Unterarmprothese gef\u00fchrt. 2 Operationen waren erforderlich; Krankenhausaufenthalt von 20 Tagen.<\/td>\n<td>Schmerzensgeld aufgrund eines groben Behandlungsfehlers durch den Hausarzt, der das Kompartmentsyndrom des Kl\u00e4gers nicht erkannte und nicht angemessen behandelte, was letztendlich zur Amputation des rechten Unterarms f\u00fchrte.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2146869.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm 13.6.2017<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>26 U 59\/16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.075 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Offene Ellenbogenluxationsfraktur und ein Compartment-Syndrom am linken Unterarm<\/td>\n<td>Der Kl\u00e4ger musste sich mehreren Operationen unterziehen und trug vier Wochen lang einen externen Fixateur. Diese Verletzungen hatten erhebliche Auswirkungen auf sein Leben, einschlie\u00dflich des Verlusts seiner Arbeitsstelle.<\/td>\n<td>Die Haftung ergab sich daraus, dass der Kl\u00e4ger durch das Pferd der Beklagten k\u00f6rperlich verletzt wurde, als er von diesem abgeworfen wurde. Die Haftung trat ein, weil sich die spezifische Tiergefahr \u2013 das unberechenbare und selbst\u00e4ndige Verhalten des Pferdes \u2013 realisiert hatte.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/687516.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Karlsruhe 14.12.2012<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>14 U 82\/11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>2.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zukunftsschaden nicht abgefunden<\/p>\n<\/td>\n<td>Klaffende tiefe Fleischwunde durch Hundebiss. 4-monatiger Heilungsverlauf. Immer wieder eiterte die Wunde.<\/td>\n<td>Klaffende tiefe Fleischwunde durch Hundebiss. 4-monatiger Heilungsverlauf. Immer wieder eiterte die Wunde. Antibiose erforderlich<\/td>\n<td>Hundeattacke (einmaliges zuschnappen) kein Mitverschulden.<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/kontakt\/\">Vergleich durch KANZLEI SCHILLMANN im vorgerichtlichen Verfahren erreicht.<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>2.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(3.201 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Oberarmkopfbruch mit dauerhaften Bewegungseinschr\u00e4nkungen der linken Schulter<\/td>\n<td>Station\u00e4re Behandlung war erforderlich.<\/td>\n<td>Fahrradunfall, bei dem eine Radfahrerin in einer mit Regenwasser gef\u00fcllten Vertiefung st\u00fcrzte. Der Fall betraf die Verkehrssicherungspflicht. Es bestand ein Mitverschulden von 50% aufgrund unzureichender Umsicht.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verkehrslexikon.de\/Texte\/Rspr6640.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG M\u00fcnchen 14.3.2013<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1 U 3769\/11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>3.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(5.158 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verschobener Oberarmbruch knapp \u00fcber dem Ellenbogengelenk (Kind 8 J.)<\/td>\n<td>Einw\u00f6chigen Krankenhausaufenthalt. Eine ambulante Operation zur Entfernung der Knochendr\u00e4hte. Nach der Operation musste der Kl\u00e4ger (Kind 8 J.) f\u00fcr sechs Wochen einen Gipsverband tragen und drei Monate Krankengymnastik absolvieren.<\/td>\n<td>Schmerzensgeld wegen Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/108050.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm 14.12.2004<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>9 U 32\/04<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>5.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zukunftsschaden nicht abgefunden<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Platzwunde am Kopf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verlust von 3 Z\u00e4hnen<\/p>\n<\/td>\n<td>Neben der Platzwunde und dem Verlust der Schneidez\u00e4hne erlitt der Verletzte auch Prellungen im Gesicht. Er konnte eine Woche keine feste Nahrung zu sich nehmen und konnte bis zur Versorgung der Z\u00e4hne nur im hinteren Mundbereich kauen.<\/td>\n<td>Der Verletzte erlitt durch mehrere vors\u00e4tzliche Faustschl\u00e4ge Verletzungen im Gesicht. Kein Mitverschulden.<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/kontakt\/\">Vergleich durch KANZLEI SCHILLMANN im vorgerichtlichen Verfahren erreicht.<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>6.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(8.137 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Fraktur des rechten Oberarmknochens und Verletzungen am linken Ellenbogen.<\/td>\n<td>Operative Behandlung. Zwei Monate zu 100 % und danach zu 50 % arbeitsunf\u00e4hig. Es besteht eine dauerhafte Sch\u00e4digung des linken Armes, die sich in Bewegungseinschr\u00e4nkungen des Ellenbogengelenks, Muskelverschm\u00e4chtigung und wiederkehrenden Schmerzen \u00e4u\u00dfert. Kl\u00e4gerin zu 20 % behindert.<\/td>\n<td>Die Kl\u00e4gerin st\u00fcrzte in der Stra\u00dfenbahn aufgrund einer abrupten Vollbremsung, die ein Stra\u00dfenbahnfahrer aufgrund eines Missachtens des Haltegebots durch einen anderen Fahrer durchf\u00fchren musste. Ein Mitverschulden der Kl\u00e4gerin wurde verneint.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2334412.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Magdeburg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>25.2.2011<\/p>\n<p>5 O 1813\/10<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>8.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.993 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Tr\u00fcmmerbruch am Oberarmknochenkopf.<\/td>\n<td>Eine Operation. 9 Tage station\u00e4rer Aufenthalt. Drei Monate AU und musste eine stufenweise Wiedereingliederung durchf\u00fchren. Es folgten Physiotherapie und Rehabilitationsma\u00dfnahmen. Die Kl\u00e4gerin leidet unter anhaltenden Bewegungseinschr\u00e4nkungen im linken Schultergelenk und Schlafst\u00f6rungen. Eine Verschlechterung des Zustands und weitere Operationen sind wahrscheinlich, einschlie\u00dflich des Risikos einer Nekrose des Oberarmknochens.<\/td>\n<td>Der Unfall wurde durch unzureichende Verkehrssicherung (mangelnde R\u00e4um- und Streupflicht) verursacht. Es bestanden Altschneereste unter einer Neuschneeschicht, was zu dem Sturz f\u00fchrte. Die Kl\u00e4gerin wurde zu 25% mitschuldig befunden, da sie trotz erkennbarer Gefahren mit dem Fahrrad fuhr.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2294983.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnchen II<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>22.4.2020<\/p>\n<p>10 O 5592\/16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>22.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(28.173 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Br\u00fcche beider Oberarme.<\/td>\n<td>Zwei Operationen. 34 Tage station\u00e4re Beh., gefolgt von einer REHA-Klinik-Behandlung. Dauerfolgen: Die Kl\u00e4gerin hat dauerhafte Bewegungseinschr\u00e4nkungen und Funktionsbeeintr\u00e4chtigungen. Sie leidet unter belastungsabh\u00e4ngigen Schmerzen und Kraftminderung. Diese Beschwerden erfordern zeitweise die Einnahme von Schmerzmitteln und entz\u00fcndungshemmenden Medikamenten. Weitere Beeintr\u00e4chtigungen: Die Kl\u00e4gerin musste aufgrund der Br\u00fcche und damit verbundenen Schmerzen \u00fcber mehrere Monate in einem Sessel schlafen, da das Liegen im Bett nicht m\u00f6glich war. Auch konnte sie aufgrund der Einschr\u00e4nkungen bei Bewegungen nach hinten nicht mehr schwimmen gehen.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall, kein Mitverschulden.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verkehrslexikon.de\/Texte\/Rspr6833.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG M\u00fcnchen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>21.3.2014<\/p>\n<p>10 U 1750\/13<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>16.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(20.007 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Distale Unterarmfraktur links mit distaler Radiusfraktur und dorsoradialem Knorpeldefekt. Eine Handwurzelluxation;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Multiple Prellungen und Sch\u00fcrfwunden.<\/p>\n<\/td>\n<td>2 Operationen, ein station\u00e4rer Aufenthalt. Es besteht eine gravierende, dauerhafte Beeintr\u00e4chtigung der Beweglichkeit des linken Handgelenks, was nur eine sehr eingeschr\u00e4nkte Restbeweglichkeit erlaubt. Dies hat zur Folge, dass der Kl\u00e4ger in seinen allt\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten und Hobbys wie Skifahren und Jagen eingeschr\u00e4nkt ist. Zudem ist absehbar, dass das Handgelenk in Zukunft operativ versteift werden muss, um einer Verschlechterung durch fortschreitende Arthrose entgegenzuwirken. Einschr\u00e4nkungen im Beruf.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/handgelenksversteifung-schmerzensgeld.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Saarbr\u00fccken<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>21.4.2016<\/p>\n<p>4 U 76\/15<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.260 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Schleimbeutelverletzung am linken Ellenbogen.<\/td>\n<td>Aufgrund der Verletzung musste der Schleimbeutel ambulant entfernt werden. Er erhielt eine Oberarm-Gipsschiene, Antibiotika, Schmerzmittel und musste eine Drainage tragen. Die Operationswunde wurde gen\u00e4ht, was zu einer Narbe f\u00fchrte. Der Kl\u00e4ger konnte 10 Wochen keinen Sport treiben.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall. Mitverschulden 50%.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/verkehrsunfall-schmerzensgeld-bei-entfernung-des-schleimbeutels-am-linken-ellenbogen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG Backnang<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>19.5.2015<\/p>\n<p>5 C 799\/14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.250 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.529 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Hundebisswunden am linken Unterarm und eine Ellenfraktur links.<\/td>\n<td>\n<p>Zwei kurzzeitige station\u00e4re Aufenthalte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(insg. 5 Tage) f\u00fcr zwei operative Frakturversorgungen. Verbliebende Bewegungseinschr\u00e4nkungen. Es besteht die M\u00f6glichkeit weiterer gesundheitlicher Folgen, insbesondere einer Arthrose, die aufgrund der Frakturverletzung entstehen k\u00f6nnte. Eine weitere Operation zur Entfernung der Platte ist nicht ausgeschlossen, aber derzeit nicht konkret absehbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td>Auseinandersetzung zwischen zwei nicht angeleinten Hunden. Mitverschulden des Kl\u00e4gers 75%.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2192162.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>10.5.2019<\/p>\n<p>9 U 8\/18<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>9.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(12.573 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Ellenbogentr\u00fcmmerfraktur, eine Fraktur des Radiusk\u00f6pfchens (beides links), sowie multiple Prellungen und Absch\u00fcrfungen.<\/td>\n<td>Station\u00e4re Behandlung von 12 Tagen, sowie 2 Operationen und ambulante Behandlungen zur Krankengymnastik und Lymphdrainage. 4 Monate arbeitsunf\u00e4hig und 5 Monate eingeschr\u00e4nkt arbeitsf\u00e4hig. Die Kl\u00e4gerin leidet dauerhaft an einer Streckhemmung des linken Ellenbogengelenks und einer endgradig gehemmten Unterarmdrehung sowie Belastungsschmerzen im linken Arm.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/447478.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>24.2.2011<\/p>\n<p>12 O 381\/08<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>60.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(75.627 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Ellenbogenfraktur mit Deformierung des Radiuskopfes, urspr\u00fcnglich diagnostiziert als Verstauchung oder Zerrung.<\/td>\n<td>Drei station\u00e4re Behandlungen und Operationen, darunter Ulnaverk\u00fcrzungsosteotomie, Radiusk\u00f6pfchenresektion, Kapsel-Bandplastik, und Metallentfernung. Der Kl\u00e4ger leidet unter dauerhaften Bewegungseinschr\u00e4nkungen und Funktionseinschr\u00e4nkungen des rechten Ellenbogens, Kraft- und Belastungsminderung, Verschlei\u00dfsch\u00e4den, und Narben am Handgelenk. Eine Minderung der Erwerbsf\u00e4higkeit um 20 % wurde ebenfalls festgestellt.<\/td>\n<td>\u00c4rtztlicher Fehler: Der aufgrund falscher Diagnose falsch behandelt wurde. Dies f\u00fchrte zu einer fehlerhaften Heilung und erforderte mehrere Korrekturoperationen.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2152365.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Arnsberg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>15.3.2016<\/p>\n<p>I-5 O 31\/14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>550 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(684 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Ein ca. 10 x 10 cm gro\u00dfes H\u00e4matom am rechten Unterarm.<\/td>\n<td>\n<p>Die Kl\u00e4gerin musste \u00fcber drei Wochen einen Verband tragen und regelm\u00e4\u00dfig Schmerzmittel einnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schmerzen waren zun\u00e4chst erheblich, sind aber mittlerweile abgeklungen. Es besteht ein f\u00fchlbarer Knubbel an der verletzten Stelle, was auf ein \u00d6dem im Unterhautfettgewebe hindeuten k\u00f6nnte. Zudem hatte sie anf\u00e4nglich die Bef\u00fcrchtung das eine Operation erforderlich sei, weil ein Nerv beeintr\u00e4chtigt sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/td>\n<td>Ungew\u00f6hnlich ruckartig schlie\u00dfende Aufzugt\u00fcr im Einkaufszentrum.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2192987.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>14.6.2019<\/p>\n<p>2 O 174\/17<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.249 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Fehlerhaft durchgef\u00fchrte T\u00e4towierung am linken Unterarm.<\/td>\n<td>\n<p>Der Schriftzug ist verwaschen und unleserlich. Unterschiedliche Gr\u00f6\u00dfen der W\u00f6rter, ungleichm\u00e4\u00dfige Abst\u00e4nde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einzelne W\u00f6rter schief, Linienf\u00fchrung mangelhaft, verwaschen, nicht durchgehend und teilweise ausfransend. Dauerfolgen: Dauerhafte optische<\/p>\n<p>Verunstaltung des Arms durch das Tattoo. Eine Entfernung des Tattoos ist m\u00f6glich, aber mit weiteren Schmerzen und Kosten verbunden.<\/p>\n<\/td>\n<td>Mangelhaft ausgef\u00fchrte T\u00e4towierung.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2443352.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG M\u00fcnchen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>13.4.2017<\/p>\n<p>132 C 17280\/16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(2.210 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Fehlerhafte durchgef\u00fchrte T\u00e4towierung am linken Oberarm.<\/td>\n<td>Es mussten 12 Laserbehandlungen erfolgen um das fehlerhafte Tattoo d. Kl\u00e4gerin entfernen zu lassen. Es kam zu anhaltender Narbenbildung am Oberarm, die in Form und Aussehen dem fehlerhaft angebrachten Tattoo entspricht. Eine Entfernung dieser Narben durch Laserbehandlung ist nicht m\u00f6glich. Weitere Beschwerden waren unter anderem starke Schwellung des Oberarms, eitrige Entz\u00fcndung, erhebliche Schmerzen und Hautreizungen. Trotz 12 Laserbehandlungen konnten die Farbreste des Tattoos nicht vollst\u00e4ndig entfernt werden. Narbe mit 5 ca. 3 \u2013 4 cm langen Str\u00e4ngen sind zur\u00fcckgeblieben, von denen einer eine leicht bl\u00e4uliche Pigmentierung hat.<\/td>\n<td>Fehlerhaft durchgef\u00fchrte T\u00e4towierung. Das genaue Ausma\u00df des Mitverschuldens der Kl\u00e4gerin wird im Urteil nicht quantitativ angegeben. Es wird lediglich festgestellt, dass ein Mitverschulden vorliegt, weil sie sich nicht rechtzeitig \u00e4rztliche Hilfe gesucht hat. Dieses Mitverschulden wurde bei der Bemessung des Schmerzensgeldes ber\u00fccksichtigt.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/111737.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG Bocholt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>24.2.2006<\/p>\n<p>4 C 121\/04<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>7.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.806 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Erhebliche Bissverletzungen am linken Arm, der linken Hand und am rechten Mittelfinger<\/td>\n<td>\n<p>Der Kl\u00e4ger hatte Bissverletzungen am linken Arm, rechten Mittelfinger, Ges\u00e4\u00df, rechten Oberschenkel und der rechten Mamilla.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Besch\u00e4digung des Nervus radialis wurde festgestellt, was zu einer erheblich eingeschr\u00e4nkten Beweglichkeit des Handgelenks und der Finger sowie zu Gef\u00fchlsst\u00f6rungen f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Diese Verletzungen f\u00fchrten zu einer dauerhaften Erwerbsminderung von 35%.<\/p>\n<\/td>\n<td>Angriff von einem ausgebrochenen Wildschweineber. Mitverschulden des Kl\u00e4gers 25%.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/wildschweineber.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG M\u00fcnchen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>8.8.2012<\/p>\n<p>20 U 1121\/12<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(25.612 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Schienbeinkopfmehrfragmentbruch, massive Prellungen der H\u00fcfte und des Beckens, eine Distorsion des rechten oberen Sprunggelenks und diverse Sch\u00fcrfwunden.<\/td>\n<td>Musste sich 14 Tage station\u00e4r behandeln lassen und war f\u00fcr einige Wochen auf den Rollstuhl angewiesen. Operative Eingriffe vorgenommen, einschlie\u00dflich des Einsatzes einer Kniegelenkstotalendoprothese im rechten Knie. Die Kl\u00e4gerin erlitt massive k\u00f6rperliche Verletzungen, darunter Knochenbr\u00fcche, Prellungen und Sch\u00fcrfwunden.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/750232.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>13.6.2014<\/p>\n<p>9 U 201\/13<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.590 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Schwere Fraktur am linken Kniegelenk sowie diverse Prellungen an der linken K\u00f6rperh\u00e4lfte.<\/td>\n<td>Knapp einen Monat station\u00e4rer Krankenhausaufenthalt. Ca. 150 Tage Reha. Verminderte Oberfl\u00e4chensensibilit\u00e4t des Narbenareals, eine Konturverklumpung, eine leicht eingeschr\u00e4nkten Beugef\u00e4higkeit des linken Kniegelenks sowie einem posttraumatischen Verschlei\u00df des lateralen Tibiaplateaus mit beginnender Kniegelenksarthrose. Verbleibende Gebrauchsbeeintr\u00e4chtigung des Kniegelenks von ca. 20 % aufweist.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall (Fu\u00dfg\u00e4ngerin 56 J.); kein Mitverschulden.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/617836.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Duisburg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/617836.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.1.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/617836.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10 O 161\/09<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Hundebisse&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_css_free_form=&#8220;||    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<table width=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\"><strong>Schmerzensgeld (Inflationsausgleich zu 2024)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><strong>Verletzung kurz<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><strong>Art der Folgen und Beschwerden sowie Dauersch\u00e4den<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><strong>Fallzusammenfassung insbesondere Mitverschulden<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><strong>Gericht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>300 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(426 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">\u00a0Bissverletzung.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Kl\u00e4gerin wurde von einem Hund gebissen und es bildete sich ein H\u00e4matom.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Hundebiss.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2197418.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Krefeld<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2197418.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">11.3.2011<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2197418.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 S 110\/10<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>2.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(3.305 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">mehrfache Bissverletzungen.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger begab sich noch in der Nacht des Vorfalls zur \u00e4rztlichen Behandlung. Er erlitt zahlreiche Bisswunden an beiden Unterarmen, am rechten Oberarm, am R\u00fccken und an den Beinen. Er konnte mehrere Tage seine H\u00e4nde nicht benutzen und ben\u00f6tigte \u00fcber mehrere Wochen hinweg eine Wundversorgung.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Hundebiss. Der Kl\u00e4ger (14 J.) rannte von der Polizei weg, da er nicht wollte, dass seine Eltern erfahren, dass er sich nicht an sein abendliches Ausgehverbot gehalten hatte. Ein Polizeihundef\u00fchrer verfolgte den Kl\u00e4ger und setzte seinen Diensthund gezielt ein, um den Kl\u00e4ger durch Bissverletzungen festzunehmen. Der Hund f\u00fcgte dem Kl\u00e4ger eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von Bissverletzungen zu.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/824120.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Karlsruhe 18.6.2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/824120.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 U 23\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>4.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.402 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Hundebiss in die Wade des rechten Beins.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Folgen der Verletzung waren schwerwiegend. Die Kl\u00e4gerin entwickelte infolge des Hundebisses eine zunehmende Wundinfektion, die einen etwa vierw\u00f6chigen Krankenhausaufenthalt erforderlich machte. Nach der Krankenhausentlassung war die Kl\u00e4gerin f\u00fcr zwei Wochen auf die Benutzung von Gehst\u00fctzen angewiesen. Es wurde eine Entfernung abgestorbenen Gewebes durchgef\u00fchrt und eine intensive Weichteilbehandlung mit Sp\u00fclung und Anlage eines Vakuum-Verbandes. Sp\u00e4ter erfolgte eine Hauttransplantation in den Defekt am rechten Unterschenkel.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Hundebiss. Der Kl\u00e4gerin wurde ein Mitverschulden von 1\/3 zugerechnet. Dies beruht darauf, dass die Kl\u00e4gerin wusste, dass der Hund in der Vergangenheit gebissen hatte und an dem Unfalltag durch ihre Handlungen den Hund zus\u00e4tzlich irritierte. Sie \u00fcbte nicht die erforderliche Sorgfalt aus, obwohl ihr die Bei\u00dfneigung des Hundes bekannt war. Die Verletzung erfolgte durch Bisse eines Hundes, der sich stressbedingt und unberechenbar verhielt, was eine typische Tiergefahr darstellt. Die Kl\u00e4gerin hatte versucht, den Hund der Beklagten mit einer Leberwurst in ein Auto zu locken.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/260507.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Naumburg 5.8.2010<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/260507.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 U 39\/10<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(25.669 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Bisse in die Unterarme und in den linken Unterschenkel.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Kl\u00e4gerin, eine 63-j\u00e4hrige Frau, wurde von einem Rottweiler mehrfach in die Unterarme und den linken Unterschenkel gebissen.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Mitverschulden von 33%. Die Kl\u00e4gerin wurde auf dem Gel\u00e4nde des Beklagten zu 2 von einem Rottweiler angegriffen und gebissen, als die Beklagte zu 1 ihr den Hund vorf\u00fchrte. Der Hund hatte zuvor mehrere Bei\u00dfattacken ver\u00fcbt und war von der Stadtverwaltung der Beklagten zu 1 in der Haltung untersagt worden.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2253678.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brandenburgisches OLG<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2253678.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16.4.2019<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2253678.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 U 8\/18<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>22.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(34.016 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Schwerste Bissverletzungen im Gesicht.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger erlitt aufgrund des Angriffs des Sch\u00e4ferhundes schwerste Bissverletzungen im Gesicht, die zu einer hypertrophen Narbenbildung mit funktioneller Einschr\u00e4nkung im Bereich der linken Wange\/Unterlippe f\u00fchrten. Diese Verletzungen verursachten eine asymmetrische Mundspaltbildung und eine dauerhafte Funktionsst\u00f6rung der Unterlippenfunktion. Ebenso blieben eine Fehlstellung des Nasenfl\u00fcgels mit Asymmetrie der Nase und Narben im Gesichtsbereich dauerhaft bestehen.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Hundebiss. Der Kl\u00e4ger wollte am 03. M\u00e4rz 2004 M\u00fcll zur M\u00fcllcontainerstandfl\u00e4che seines Wohnhauses bringen, als er von einem frei herumlaufenden Sch\u00e4ferhund des Beklagten unvermittelt angegriffen und ins Gesicht gebissen wurde.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210620124115\/http:\/\/web109.can14.de\/tvb\/urteile\/Hund_2006_14.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Berlin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210620124115\/http:\/\/web109.can14.de\/tvb\/urteile\/Hund_2006_14.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6.12.2005<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210620124115\/http:\/\/web109.can14.de\/tvb\/urteile\/Hund_2006_14.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10 O 415\/05<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">Messer<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>6.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.485 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Messerstich in die linke K\u00f6rperseite.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Verletzung f\u00fchrte zu einer massiven Blutansammlung im Rippenfellspalt und akuter Lebensgefahr, die durch sofortige \u00e4rztliche Behandlung gebannt wurde. Es war eine station\u00e4re Behandlung von zweieinhalb Wochen erforderlich. 2 Monate AU. Der Gesch\u00e4digte litt noch zur Zeit der Hauptverhandlung, etwa ein halbes Jahr nach der Tat, unter Beschwerden beim Atmen und unterzog sich atem- und bewegungstherapeutischen Rehabilitationsma\u00dfnahmen.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Messerstich. Der Gesch\u00e4digte wurde von dem Angeklagten hinterr\u00fccks mit einem Butterflymesser in die linke K\u00f6rperseite gestochen. Der Stich war 4 bis 5 cm tief und verletzte das Rippenfell sowie verschiedene Blutgef\u00e4\u00dfe. Der Angeklagte hat den Gesch\u00e4digten bei einem Gl\u00fchweinfest ohne erkennbaren Grund von hinten \u00fcberfallen. Als der Gesch\u00e4digte sich wehrte und der Angeklagte ihn nicht wie geplant verpr\u00fcgeln konnte, stach er ihm mit dem Butterflymesser in die Seite.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGH<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.2.1995<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 StR 668\/94<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>6.500 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.139 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Diverse Schnitt- und Stichverletzungen durch ein Messer.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger erlitt Verletzungen an H\u00e4nden, Oberschenkeln, Unterbauch, Prellungen, Hautunterblutungen und Kratzer am ganzen K\u00f6rper. Er musste eine Woche station\u00e4r behandelt werden, die Heilung dauerte etwa 4 Monate. Psychische Probleme f\u00fchrten zu einer psychotherapeutischen Behandlung. Bis heute sp\u00fcrt der Kl\u00e4ger Narbenschmerzen, besonders beim Sitzen. Die Verletzungen f\u00fchrten zu einer Unterbrechung seines Studiums.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Messerstich. Der Kl\u00e4ger und sein Begleiter kamen sp\u00e4t nachts nicht in ihr Hotelzimmer, da von innen ein Schl\u00fcssel in der T\u00fcr steckte. Beim Versuch, Zutritt zu erlangen, kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Hotelmitarbeiter, der nur wenig Deutsch verstand. In der Folge griff dieser den Kl\u00e4ger und seinen Begleiter mit einem Messer an.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.11.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">I-30 U 80\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.223 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Stichverletzung im Abdomen.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Stichverletzung erforderte eine sofortige Krankenhausbehandlung und einen laparoskopischen Eingriff. Es war eine Operation erforderlich und ein station\u00e4rer Aufenthalt von 6 Tagen. AU 17 Tage. Als dauerhafte Folgen blieben eine etwa 1,5 cm lange Einstichnarbe und zwei vergleichbar gro\u00dfe Operationsnarben zur\u00fcck, die Beschwerden wie Stechen und Jucken verursachen.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Messerstich. T\u00e4tlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien, verursacht durch einen Vorfall im Stra\u00dfenverkehr. Dabei besch\u00e4digte der Beklagte das Auto des Kl\u00e4gers und f\u00fcgte ihm eine Stichverletzung im Abdomen zu.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Koblenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2.7.2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 U 221\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">Pers\u00f6nlichkeitsR<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>1.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(2.015 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Verletzung des Pers\u00f6nlichkeitsrechts des Kl\u00e4gers.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger wurde durch eine Reihe von beleidigenden und herabsetzenden \u00c4u\u00dferungen sowie falsche Behauptungen \u00fcber das Internet, insbesondere \u00fcber Facebook, stark in seinem Pers\u00f6nlichkeitsrecht verletzt. Diese Aktionen, einschlie\u00dflich der Erstellung eines gef\u00e4lschten Facebook-Profils, f\u00fchrten zu massiven gesundheitlichen Sch\u00e4den, insbesondere zu einer psychischen Belastung, die eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich machte, teilweise sogar station\u00e4r.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Mobbing\/Diskriminierung. Der Kl\u00e4ger, ein Sch\u00fcler mit \u00fcberdurchschnittlichem K\u00f6rpergewicht, wurde im Klassenverband und \u00fcber soziale Medien, insbesondere Facebook, Ziel von Mobbing und Beleidigungen. Der Beklagte erstellte unter anderem ein gef\u00e4lschtes Facebook-Profil mit beleidigenden Inhalten \u00fcber den Kl\u00e4ger, was zu erheblicher psychischer Belastung und der Notwendigkeit psychotherapeutischer Behandlung f\u00fchrte.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/857819.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Memmingen 3.2.2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/857819.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21 O 1716\/13<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.184 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Hautsch\u00e4den am rechten Arm.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Kl\u00e4gerin leidet unter mehr als 100 kleinen Narben und abgedunkelten Flecken am rechten Arm. Diese Zust\u00e4nde sind dauerhaft.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Narbe (entstellend). Die Kl\u00e4gerin suchte den Beklagten, einen Hautarzt, auf, um kosmetisch st\u00f6rende Haare an Armen und Beinen mittels Laser zu entfernen. Bei der Behandlung wurden Hautsch\u00e4den am rechten Arm der Kl\u00e4gerin verursacht.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/lgs\/koeln\/lg_koeln\/j2000\/25_O_63_00_Urteil_20001011.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/lgs\/koeln\/lg_koeln\/j2000\/25_O_63_00_Urteil_20001011.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">11.10.2000<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/lgs\/koeln\/lg_koeln\/j2000\/25_O_63_00_Urteil_20001011.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">25 O 63\/00<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.184 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Prellungen und Glassplitterverletzungen.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger hatte Glassplitter im Augenlid, die nicht vollst\u00e4ndig entfernt wurden, um das Risiko f\u00fcr seine Sehkraft zu minimieren. Er hat eine Narbe am Auge.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Die Verletzung trat aufgrund eines Verkehrsunfalls auf. Mitverschulden (-)<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/120198.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/120198.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.3.2007<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/120198.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16 O 314\/04<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">Pers\u00f6nlichkeit<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>0 EUR<\/p>\n<p>Materieller Feststeller (+)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Unbefugte Ver\u00f6ffentlichung und Verbreitung von Nacktfotos und -videos.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">\n<p>Die Kl\u00e4gerin hat ein Eingriff in ihr Pers\u00f6nlichkeitsrecht erlebt, insbesondere in Bezug auf ihre Intimsph\u00e4re und ihr Recht auf Selbstbestimmung \u00fcber die Verwendung ihres Bildnisses.<\/p>\n<p>Der Beklagte ist verpflichtet, alle zuk\u00fcnftig entstehenden Kosten f\u00fcr eine effizienten Entfernung der Bilddateien aus dem Internet zu tragen.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Beklagte, ein Fotograf und Aktionsk\u00fcnstler, hat im Rahmen seines Kunstprojekts &#8222;M&#8220; Nacktaufnahmen von Personen, inklusive der damals 17-j\u00e4hrigen Kl\u00e4gerin, erstellt und diese ohne ausreichende Einwilligung ver\u00f6ffentlicht. Die Fotos und Videos wurden in verschiedenen Formaten und auf verschiedenen Plattformen ver\u00f6ffentlicht. Mit entscheidend war, dass die Kl\u00e4gerin freiwillig an dem Projekt teilgenommen hatte. Ihre Einwilligung war wegen des Alters unwirksam.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Duisburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.3.2017<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 O 438\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">0 EUR<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Verletzung des Pers\u00f6nlichkeitsrechts.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger wurde durch verbale \u00c4u\u00dferungen beleidigt, insbesondere durch Ausdr\u00fccke wie \u201eWichser\u201c, \u201eSchei\u00df Bullenschwein\u201c, \u201eArschwichser\u201c und \u201edummes Arschloch\u201c. Diese \u00c4u\u00dferungen stellten einen Eingriff in sein allgemeines Pers\u00f6nlichkeitsrecht dar.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Kl\u00e4ger, ein Polizeibeamter, hatte den alkoholisierten Beklagten wegen eines Bluttests zur Dienststelle gebracht. W\u00e4hrenddessen beleidigte der Beklagte den Kl\u00e4ger verbal. Die Kammer sieht keinen Anspruch auf Schmerzensgeld f\u00fcr den Kl\u00e4ger, da die Beleidigungen, obwohl sie einen Eingriff in das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht darstellen, nicht als schwerwiegend eingestuft werden. Die Beleidigungen waren spontane \u00c4u\u00dferungen eines alkoholisierten Tatverd\u00e4chtigen und richteten sich mehr gegen die berufliche Rolle des Kl\u00e4gers als Polizist, nicht gegen seine pers\u00f6nlichen Eigenschaften.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Oldenburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.2.2013<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 S 595\/12<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>100 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(140 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Wurde verbal beleidigt und das Auto, in dem sie als Beifahrerin sa\u00df, wurde physisch besch\u00e4digt.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Kl\u00e4gerin wurde als \u201eSchlampe\u201c und \u201eHure\u201c beleidigt.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Kl\u00e4gerfahrzeug von dem Beklagten verfolgt wurde, weil der Zeuge B eine beleidigende Handbewegung (den &#8222;Stinkefinger&#8220;) gemacht hatte. Nachdem die Kl\u00e4gerin und der Zeuge B parkten, n\u00e4herte sich der Beklagte dem Fahrzeug, beleidigte die Kl\u00e4gerin und trat gegen das Auto, wodurch Sch\u00e4den entstanden.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG Bremen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">29.3.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 C 306\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">Kopf<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.118 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Sch\u00e4delprellung.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Der Kl\u00e4ger erlitt infolge eines Schlags mit der Faust ins Gesicht eine Sch\u00e4delprellung, eine Unterlippenplatzwunde, ein Subdurales H\u00e4matom links, eine dezente Subarachnoidalblutung links, Kontusionen links frontobasal und links temporal sowie kleine Kontusionen rechts temporopolar. Er war bewusstlos und wurde (insgesamt 17 Tage) station\u00e4r behandelt. Er leidet noch heute unter Kopfschmerzen und es kam zu Blutung aus dem Ohr. Es wird darauf hingewiesen, dass Folgesch\u00e4den nicht auszuschlie\u00dfen sind.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Kopfverletzung. Der Vorfall ereignete sich vor einer Diskothek, wo der Kl\u00e4ger von dem als Sicherheitskraft t\u00e4tigen Beklagten einen Schlag ins Gesicht erhielt, zu Boden ging, bewusstlos wurde und mit dem Kopf auf den Asphalt aufschlug.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2.12.2016<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 O 154\/15<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>17.500 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(27.058 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Erlitt bei einem Unfall ein hirnorganisches Psychosyndrom, eine Armplexusparese, eine Hirnquetschung im Bereich des Hirnstamms und eine Sch\u00e4delbasisfraktur.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">3 Tage Intensivstation und zwei Tage k\u00fcnstlich beatmet. Knapp 7 Wochen station\u00e4re Behandlung. Diese Verletzungen f\u00fchrten zu schweren und dauerhaften Beschwerden, darunter eine eingeschr\u00e4nkte konzentrative Belastbarkeit, Halbseitenl\u00e4hmung rechts (der Kl\u00e4ger ist Rechtsh\u00e4nder), motorische Schw\u00e4chen im rechten Arm, Konzentrations- und Koordinationsst\u00f6rungen. Es gab auch Hinweise auf Tinnitus und L\u00e4hmungen der Gesichtsnerven. Es wurde ein MdE von 30 % festgestellt. Der Kl\u00e4ger war erst 9 J.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Kopfverletzung. Der Kl\u00e4ger spielte Fu\u00dfball auf einem Schulhof, als er in ein instabiles Tor lief, um einen Ball abzuwehren. Er verfing sich im Netz, fiel hin, und das umfallende Tor traf ihn am Hinterkopf, was zu den schweren Verletzungen f\u00fchrte.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8.3.1999<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 O 528\/96<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>20.451 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(31.621 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Schwere Verletzungen am Kopf. Zu den Verletzungen geh\u00f6ren eine rechts-betonte bifrontale Hirnkontusion, ein posttraumatisches rechts-betontes Hirn\u00f6dem, beiderseitige komplett aromatische Anosmie, kognitive Defizite, Gesichtssensibilit\u00e4tsst\u00f6rungen, Kieferh\u00f6hlenvorder- und -hinterwandfraktur links, Orbitalboden- und -wandfraktur links, Jochbogenfraktur links und ein H\u00e4matotympanon rechts mit kombinierter H\u00f6rst\u00f6rung.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Diese Verletzungen f\u00fchrten zu einem beidseitigen Riechverlust, Geschmacksverlust, H\u00f6rminderung, Ohrger\u00e4uschen, einer Gef\u00fchlsst\u00f6rung im Bereich der linken Wange, Gleichgewichts- und Konzentrationsst\u00f6rungen, Kopfschmerzen und reaktiven Depressionen. Es verbleibt eine Behinderung von 70 Prozent.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Kopfverletzung. Der Kl\u00e4ger, der ehemalige Schwiegervater des Beklagten, wurde vom Beklagten vor dessen Haus mit der Faust ins Gesicht geschlagen und fiel daraufhin auf den Hinterkopf.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/92088.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Dortmund 6.12.2002<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/92088.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 323\/02<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(24.843 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Kalottenfraktur links okzipital, eine Subarachnoidalblutung frontbasal beidseits, eine Kopfplatzwunde okzipital und eine Prellung der Lendenwirbels\u00e4ule<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Kl\u00e4gerin war aufgrund der Unfallverletzungen f\u00fcr neun Tage station\u00e4r behandelt worden. Anschlie\u00dfend war sie weitere Tage bis zum 20. Oktober 2017 arbeitsunf\u00e4hig krank. Eine dauerhafte Folge des Unfalls ist der Verlust des Geruchssinns (Anosmie). Die Kl\u00e4gerin war zum Unfallzeitpunkt 27 Jahre alt, und dieser Verlust hat daher ein erhebliches Gewicht f\u00fcr die Lebensbeeintr\u00e4chtigung.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Verkehrsunfall. Die Kl\u00e4gerin wurde von einem Fahrzeug, das nach rechts abbiegen wollte, \u00fcbersehen und angefahren, w\u00e4hrend sie geradeaus fuhr. Sie trug keinen Fahrradhelm und st\u00fcrzte infolge des Zusammensto\u00dfes zu Boden. Das Nichttragen eines Helms begr\u00fcndet kein Mitverschulden.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"OLG%20N\u00fcrnberg 20.8.2020  13 U 1187\/20\">OLG N\u00fcrnberg 20.8.2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"OLG%20N\u00fcrnberg 20.8.2020  13 U 1187\/20\">13 U 1187\/20<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>20.451 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(31.621 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Schwere Verletzungen, darunter eine Hirnverletzung, eine Kieferfraktur, Zahnsch\u00e4den, eine Schultereckgelenksprengung rechts, eine komplexe Handverletzung rechts, und eine schwere Kniekontusion mit Sehnenteildurchtrennung rechts.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">Die Hirnverletzung (contusio cerebri) f\u00fchrte u.a. zu einer Hirnleistungsschw\u00e4che und machte es dem Kl\u00e4ger unm\u00f6glich, seinen Beruf als Arzt bzw. Unfallchirurg weiter auszu\u00fcben. Die anderen Verletzungen hatten ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf sein Privat- und Berufsleben.<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem PKW beim Linksabbiegen. Dem Kl\u00e4ger wurde ein Mitverschulden zu 50% zugesprochen.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2020-N-22426?hl=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2020-N-22426?hl=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.3.2002<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2020-N-22426?hl=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 O 430\/01<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.533px;\">\n<p>50.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(71.286 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 220.5px;\">Schlaganfall aufgrund der Verletzung der Arteria carotis interna links.<\/td>\n<td style=\"width: 201.583px;\">\u00a0Folgen sind dauerhafte Disposition f\u00fcr epileptische Anf\u00e4lle, Notwendigkeit einer lebenslangen medikament\u00f6sen Behandlung, sprachexpressive St\u00f6rungen (Benenn- und Wortfindungsst\u00f6rungen), leicht- bis mittelgradige Merkf\u00e4higkeitsst\u00f6rungen, Einschr\u00e4nkungen im Arbeitsged\u00e4chtnis, leichte Bewegungseinschr\u00e4nkungen des rechten Arms und leichte Sensibilit\u00e4tsst\u00f6rungen der rechten Gesichtsh\u00e4lfte. Sowie Verlust des Riech- und Geschmackverm\u00f6gens, Sehminderung mit Gesichtsfeldeinschr\u00e4nkung (wahrscheinlich infolge der Medikation).<\/td>\n<td style=\"width: 229.883px;\">Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Der Beklagte missachtete beim Abbiegen die Vorfahrt des Kl\u00e4gers. Der Beklagte tr\u00e4gt die alleinige Verantwortlichkeit f\u00fcr den Unfall.<\/td>\n<td style=\"width: 353.533px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.5.2011<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 U 217\/09<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Kopfverletzungen&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;||    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">Kopf<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.118 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Sch\u00e4delprellung.<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">Der Kl\u00e4ger erlitt infolge eines Schlags mit der Faust ins Gesicht eine Sch\u00e4delprellung, eine Unterlippenplatzwunde, ein Subdurales H\u00e4matom links, eine dezente Subarachnoidalblutung links, Kontusionen links frontobasal und links temporal sowie kleine Kontusionen rechts temporopolar. Er war bewusstlos und wurde (insgesamt 17 Tage) station\u00e4r behandelt. Er leidet noch heute unter Kopfschmerzen und es kam zu Blutung aus dem Ohr. Es wird darauf hingewiesen, dass Folgesch\u00e4den nicht auszuschlie\u00dfen sind.<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Kopfverletzung. Der Vorfall ereignete sich vor einer Diskothek, wo der Kl\u00e4ger von dem als Sicherheitskraft t\u00e4tigen Beklagten einen Schlag ins Gesicht erhielt, zu Boden ging, bewusstlos wurde und mit dem Kopf auf den Asphalt aufschlug.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2.12.2016<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2144804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 O 154\/15<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>17.500 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(27.058 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Erlitt bei einem Unfall ein hirnorganisches Psychosyndrom, eine Armplexusparese, eine Hirnquetschung im Bereich des Hirnstamms und eine Sch\u00e4delbasisfraktur.<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">3 Tage Intensivstation und zwei Tage k\u00fcnstlich beatmet. Knapp 7 Wochen station\u00e4re Behandlung. Diese Verletzungen f\u00fchrten zu schweren und dauerhaften Beschwerden, darunter eine eingeschr\u00e4nkte konzentrative Belastbarkeit, Halbseitenl\u00e4hmung rechts (der Kl\u00e4ger ist Rechtsh\u00e4nder), motorische Schw\u00e4chen im rechten Arm, Konzentrations- und Koordinationsst\u00f6rungen. Es gab auch Hinweise auf Tinnitus und L\u00e4hmungen der Gesichtsnerven. Es wurde ein MdE von 30 % festgestellt. Der Kl\u00e4ger war erst 9 J.<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Kopfverletzung. Der Kl\u00e4ger spielte Fu\u00dfball auf einem Schulhof, als er in ein instabiles Tor lief, um einen Ball abzuwehren. Er verfing sich im Netz, fiel hin, und das umfallende Tor traf ihn am Hinterkopf, was zu den schweren Verletzungen f\u00fchrte.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8.3.1999<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/152055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 O 528\/96<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>20.451 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(31.621 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Schwere Verletzungen am Kopf. Zu den Verletzungen geh\u00f6ren eine rechts-betonte bifrontale Hirnkontusion, ein posttraumatisches rechts-betontes Hirn\u00f6dem, beiderseitige komplett aromatische Anosmie, kognitive Defizite, Gesichtssensibilit\u00e4tsst\u00f6rungen, Kieferh\u00f6hlenvorder- und -hinterwandfraktur links, Orbitalboden- und -wandfraktur links, Jochbogenfraktur links und ein H\u00e4matotympanon rechts mit kombinierter H\u00f6rst\u00f6rung.<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">Diese Verletzungen f\u00fchrten zu einem beidseitigen Riechverlust, Geschmacksverlust, H\u00f6rminderung, Ohrger\u00e4uschen, einer Gef\u00fchlsst\u00f6rung im Bereich der linken Wange, Gleichgewichts- und Konzentrationsst\u00f6rungen, Kopfschmerzen und reaktiven Depressionen. Es verbleibt eine Behinderung von 70 Prozent.<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Kopfverletzung. Der Kl\u00e4ger, der ehemalige Schwiegervater des Beklagten, wurde vom Beklagten vor dessen Haus mit der Faust ins Gesicht geschlagen und fiel daraufhin auf den Hinterkopf.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/92088.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Dortmund 6.12.2002<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/92088.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 323\/02<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(24.843 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Kalottenfraktur links okzipital, eine Subarachnoidalblutung frontbasal beidseits, eine Kopfplatzwunde okzipital und eine Prellung der Lendenwirbels\u00e4ule<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">Die Kl\u00e4gerin war aufgrund der Unfallverletzungen f\u00fcr neun Tage station\u00e4r behandelt worden. Anschlie\u00dfend war sie weitere Tage bis zum 20. Oktober 2017 arbeitsunf\u00e4hig krank. Eine dauerhafte Folge des Unfalls ist der Verlust des Geruchssinns (Anosmie). Die Kl\u00e4gerin war zum Unfallzeitpunkt 27 Jahre alt, und dieser Verlust hat daher ein erhebliches Gewicht f\u00fcr die Lebensbeeintr\u00e4chtigung.<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Verkehrsunfall. Die Kl\u00e4gerin wurde von einem Fahrzeug, das nach rechts abbiegen wollte, \u00fcbersehen und angefahren, w\u00e4hrend sie geradeaus fuhr. Sie trug keinen Fahrradhelm und st\u00fcrzte infolge des Zusammensto\u00dfes zu Boden. Das Nichttragen eines Helms begr\u00fcndet kein Mitverschulden.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2020-N-22426?hl=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG N\u00fcrnberg 20.8.2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2020-N-22426?hl=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13 U 1187\/20<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>20.451 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(31.621 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Schwere Verletzungen, darunter eine Hirnverletzung, eine Kieferfraktur, Zahnsch\u00e4den, eine Schultereckgelenksprengung rechts, eine komplexe Handverletzung rechts, und eine schwere Kniekontusion mit Sehnenteildurchtrennung rechts.<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">Die Hirnverletzung (contusio cerebri) f\u00fchrte u.a. zu einer Hirnleistungsschw\u00e4che und machte es dem Kl\u00e4ger unm\u00f6glich, seinen Beruf als Arzt bzw. Unfallchirurg weiter auszu\u00fcben. Die anderen Verletzungen hatten ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf sein Privat- und Berufsleben.<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem PKW beim Linksabbiegen. Dem Kl\u00e4ger wurde ein Mitverschulden zu 50% zugesprochen.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/93602.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/93602.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13.3.2002<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/93602.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 O 430\/01<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 189.75px;\">\n<p>50.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(71.286 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 269.469px;\">Schlaganfall aufgrund der Verletzung der Arteria carotis interna links.<\/td>\n<td style=\"width: 249.344px;\">\u00a0Folgen sind dauerhafte Disposition f\u00fcr epileptische Anf\u00e4lle, Notwendigkeit einer lebenslangen medikament\u00f6sen Behandlung, sprachexpressive St\u00f6rungen (Benenn- und Wortfindungsst\u00f6rungen), leicht- bis mittelgradige Merkf\u00e4higkeitsst\u00f6rungen, Einschr\u00e4nkungen im Arbeitsged\u00e4chtnis, leichte Bewegungseinschr\u00e4nkungen des rechten Arms und leichte Sensibilit\u00e4tsst\u00f6rungen der rechten Gesichtsh\u00e4lfte. Sowie Verlust des Riech- und Geschmackverm\u00f6gens, Sehminderung mit Gesichtsfeldeinschr\u00e4nkung (wahrscheinlich infolge der Medikation).<\/td>\n<td style=\"width: 279.583px;\">Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Der Beklagte missachtete beim Abbiegen die Vorfahrt des Kl\u00e4gers. Der Beklagte tr\u00e4gt die alleinige Verantwortlichkeit f\u00fcr den Unfall.<\/td>\n<td style=\"width: 782.042px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.5.2011<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/880002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 U 217\/09<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;||    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>0 EUR<\/p>\n<p>Materieller Feststeller (+)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"198\">Unbefugte Ver\u00f6ffentlichung und Verbreitung von Nacktfotos und -videos.<\/td>\n<td width=\"184\">\n<p>Die Kl\u00e4gerin hat ein Eingriff in ihr Pers\u00f6nlichkeitsrecht erlebt, insbesondere in Bezug auf ihre Intimsph\u00e4re und ihr Recht auf Selbstbestimmung \u00fcber die Verwendung ihres Bildnisses.<\/p>\n<p>Der Beklagte ist verpflichtet, alle zuk\u00fcnftig entstehenden Kosten f\u00fcr eine effizienten Entfernung der Bilddateien aus dem Internet zu tragen.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"206\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Beklagte, ein Fotograf und Aktionsk\u00fcnstler, hat im Rahmen seines Kunstprojekts &#8222;M&#8220; Nacktaufnahmen von Personen, inklusive der damals 17-j\u00e4hrigen Kl\u00e4gerin, erstellt und diese ohne ausreichende Einwilligung ver\u00f6ffentlicht. Die Fotos und Videos wurden in verschiedenen Formaten und auf verschiedenen Plattformen ver\u00f6ffentlicht. Mit entscheidend war, dass die Kl\u00e4gerin freiwillig an dem Projekt teilgenommen hatte. Ihre Einwilligung war wegen des Alters unwirksam.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Duisburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.3.2017<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2148087.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 O 438\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">0 EUR<\/td>\n<td width=\"198\">Verletzung des Pers\u00f6nlichkeitsrechts.<\/td>\n<td width=\"184\">Der Kl\u00e4ger wurde durch verbale \u00c4u\u00dferungen beleidigt, insbesondere durch Ausdr\u00fccke wie \u201eWichser\u201c, \u201eSchei\u00df Bullenschwein\u201c, \u201eArschwichser\u201c und \u201edummes Arschloch\u201c. Diese \u00c4u\u00dferungen stellten einen Eingriff in sein allgemeines Pers\u00f6nlichkeitsrecht dar.<\/td>\n<td width=\"206\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Kl\u00e4ger, ein Polizeibeamter, hatte den alkoholisierten Beklagten wegen eines Bluttests zur Dienststelle gebracht. W\u00e4hrenddessen beleidigte der Beklagte den Kl\u00e4ger verbal. Die Kammer sieht keinen Anspruch auf Schmerzensgeld f\u00fcr den Kl\u00e4ger, da die Beleidigungen, obwohl sie einen Eingriff in das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht darstellen, nicht als schwerwiegend eingestuft werden. Die Beleidigungen waren spontane \u00c4u\u00dferungen eines alkoholisierten Tatverd\u00e4chtigen und richteten sich mehr gegen die berufliche Rolle des Kl\u00e4gers als Polizist, nicht gegen seine pers\u00f6nlichen Eigenschaften.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Oldenburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.2.2013<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schweizer.eu\/\/aktuelles\/urteile\/11725-lg-oldenburg-hinweisbeschluss-vom-7-februar-2013-5-s-595-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 S 595\/12<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>100 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(140 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"198\">Wurde verbal beleidigt und das Auto, in dem sie als Beifahrerin sa\u00df, wurde physisch besch\u00e4digt.<\/td>\n<td width=\"184\">Die Kl\u00e4gerin wurde als \u201eSchlampe\u201c und \u201eHure\u201c beleidigt.<\/td>\n<td width=\"206\">Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Kl\u00e4gerfahrzeug von dem Beklagten verfolgt wurde, weil der Zeuge B eine beleidigende Handbewegung (den &#8222;Stinkefinger&#8220;) gemacht hatte. Nachdem die Kl\u00e4gerin und der Zeuge B parkten, n\u00e4herte sich der Beklagte dem Fahrzeug, beleidigte die Kl\u00e4gerin und trat gegen das Auto, wodurch Sch\u00e4den entstanden.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG Bremen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">29.3.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/schmerzensgeldanspruch_bei_beleidigungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 C 306\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Stichverletzungen&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;||    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"133\">Messer<\/td>\n<td width=\"198\"><\/td>\n<td width=\"184\"><\/td>\n<td width=\"206\"><\/td>\n<td width=\"639\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>6.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.485 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"198\">Messerstich in die linke K\u00f6rperseite.<\/td>\n<td width=\"184\">Die Verletzung f\u00fchrte zu einer massiven Blutansammlung im Rippenfellspalt und akuter Lebensgefahr, die durch sofortige \u00e4rztliche Behandlung gebannt wurde. Es war eine station\u00e4re Behandlung von zweieinhalb Wochen erforderlich. 2 Monate AU. Der Gesch\u00e4digte litt noch zur Zeit der Hauptverhandlung, etwa ein halbes Jahr nach der Tat, unter Beschwerden beim Atmen und unterzog sich atem- und bewegungstherapeutischen Rehabilitationsma\u00dfnahmen.<\/td>\n<td width=\"206\">Messerstich. Der Gesch\u00e4digte wurde von dem Angeklagten hinterr\u00fccks mit einem Butterflymesser in die linke K\u00f6rperseite gestochen. Der Stich war 4 bis 5 cm tief und verletzte das Rippenfell sowie verschiedene Blutgef\u00e4\u00dfe. Der Angeklagte hat den Gesch\u00e4digten bei einem Gl\u00fchweinfest ohne erkennbaren Grund von hinten \u00fcberfallen. Als der Gesch\u00e4digte sich wehrte und der Angeklagte ihn nicht wie geplant verpr\u00fcgeln konnte, stach er ihm mit dem Butterflymesser in die Seite.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGH<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.2.1995<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/research.wolterskluwer-online.de\/document\/521333b8-c695-4f32-ae8a-7b280928bcbb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1 StR 668\/94<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>6.500 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.139 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"198\">Diverse Schnitt- und Stichverletzungen durch ein Messer.<\/td>\n<td width=\"184\">Der Kl\u00e4ger erlitt Verletzungen an H\u00e4nden, Oberschenkeln, Unterbauch, Prellungen, Hautunterblutungen und Kratzer am ganzen K\u00f6rper. Er musste eine Woche station\u00e4r behandelt werden, die Heilung dauerte etwa 4 Monate. Psychische Probleme f\u00fchrten zu einer psychotherapeutischen Behandlung. Bis heute sp\u00fcrt der Kl\u00e4ger Narbenschmerzen, besonders beim Sitzen. Die Verletzungen f\u00fchrten zu einer Unterbrechung seines Studiums.<\/td>\n<td width=\"206\">Messerstich. Der Kl\u00e4ger und sein Begleiter kamen sp\u00e4t nachts nicht in ihr Hotelzimmer, da von innen ein Schl\u00fcssel in der T\u00fcr steckte. Beim Versuch, Zutritt zu erlangen, kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Hotelmitarbeiter, der nur wenig Deutsch verstand. In der Folge griff dieser den Kl\u00e4ger und seinen Begleiter mit einem Messer an.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.11.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/567595.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">I-30 U 80\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(13.223 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"198\">Stichverletzung im Abdomen.<\/td>\n<td width=\"184\">Die Stichverletzung erforderte eine sofortige Krankenhausbehandlung und einen laparoskopischen Eingriff. Es war eine Operation erforderlich und ein station\u00e4rer Aufenthalt von 6 Tagen. AU 17 Tage. Als dauerhafte Folgen blieben eine etwa 1,5 cm lange Einstichnarbe und zwei vergleichbar gro\u00dfe Operationsnarben zur\u00fcck, die Beschwerden wie Stechen und Jucken verursachen.<\/td>\n<td width=\"206\">Messerstich. T\u00e4tlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien, verursacht durch einen Vorfall im Stra\u00dfenverkehr. Dabei besch\u00e4digte der Beklagte das Auto des Kl\u00e4gers und f\u00fcgte ihm eine Stichverletzung im Abdomen zu.<\/td>\n<td width=\"639\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Koblenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2.7.2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/894828.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 U 221\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u200b<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Verbrennungen&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"936\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Schmerzensgeld (Inflationsausgleich zu 2024)<\/strong><\/td>\n<td><strong>Verletzung kurz<\/strong><\/td>\n<td><strong>Art der Folgen und Beschwerden sowie Dauersch\u00e4den<\/strong><\/td>\n<td><strong>Fallzusammenfassung insbesondere Mitverschulden<\/strong><\/td>\n<td><strong>Gericht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0 EUR<\/td>\n<td>Verbr\u00fchungen an der rechten H\u00fcfte.<\/td>\n<td>Die Verbr\u00fchungen f\u00fchrten zu einer gr\u00f6\u00dferen Narbe und einer gro\u00dffl\u00e4chigen Gef\u00fcge- und Pigmentst\u00f6rung. Die Haut im Narbenbereich ist empfindlich gegen Druck- und Reibbeanspruchungen. Nach einem monatelangen Heilungsverlauf besteht weiterhin eine erh\u00f6hte Verletzungsgefahr, die m\u00f6glicherweise lebenslang bestehen bleibt.<\/td>\n<td>Unfall mit einer Teekanne w\u00e4hrend eines station\u00e4ren Aufenthalts. Verschulden der Beklagten konnte nicht nachgewiesen werden.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2344256.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG M\u00fcnchen I<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>30.1.2019<\/p>\n<p>122 C 6558\/18<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>300 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(385 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Prellungen und Verbrennungen ersten Grades am Handgelenk und Hand.<\/td>\n<td>Neben den Prellungen und Verbrennungen erlitt die Kl\u00e4gerin eine Verstauchung des oberen Sprunggelenks. Die Verletzungen f\u00fchrten zu einer Arbeitsunf\u00e4higkeit von 5 Tagen. Keine langfristigen Sch\u00e4den festgestellt.<\/td>\n<td>Verkehrsunfall. Die Kl\u00e4gerin hat ein Mitverschulden zu 1\/3.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2175312.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>25.1.2019<\/p>\n<p>1 O 205\/18<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(655 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht.<\/td>\n<td>Brennen w\u00e4hrend der Behandlung, gefolgt von R\u00f6tungen und eitrigen Bl\u00e4schen im Gesicht. Verbrennung ging mit einer Hyperpigmentierung einher. Es konnte nicht eindeutig festgestellt, werden, ob dauerhafte Narbenbildung als Folge der Verbrennungen vorliegen. Nachbehandlung durch einen Spezialisten war erforderlich.<\/td>\n<td>Fehlerhafte kosmetische Behandlung. Die Kl\u00e4gerin unterzog sich einer IPL-Behandlung zur Haarentfernung in einem Kosmetikstudio.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2244095.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>16.8.2019<\/p>\n<p>25 O 117\/16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.523 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbrennung zweiten Grades.<\/td>\n<td>Schmerzen und Heilungsverlauf waren relativ lang. Es blieb eine Narbe zur\u00fcck, die sofern die Kl\u00e4gerin nicht lang\u00e4rmlige Kleidung tr\u00e4gt, deutlich zu sehen ist. Bez\u00fcglich der entgangenen Urlaubserholung ist zu ber\u00fccksichtigen, dass der Urlaub zwar beeintr\u00e4chtigt, aber nicht g\u00e4nzlich verhindert wurde.<\/td>\n<td>Diese Verletzung passierte als ein Bahnangestellter hei\u00dfen Kaffee \u00fcber ihren Arm versch\u00fcttete, w\u00e4hrend sie mit einem ICE Zug reiste.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/276025.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AG Berlin-Tiergarten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>24.7.2007<\/p>\n<p>6 C 381\/06<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.310 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbrennung beider Fu\u00dfsohlen<\/td>\n<td>Die Verbrennungen erforderten eine sofortige Erstversorgung im Klinikum, gefolgt von einer weiteren Behandlung durch einen Kinderarzt. Die Wunden heilten erst nach 3 Wochen vollst\u00e4ndig ab. In der ersten Woche war ein Wundverband notwendig, gefolgt von einer t\u00e4glichen Wundkontrolle und Eincremen. Danach wurde die Verbrennung mit Spezialpflastern behandelt. W\u00e4hrend dieser Zeit war die Bewegungsf\u00e4higkeit der Kl\u00e4gerin eingeschr\u00e4nkt.<\/td>\n<td>Es ging um ein Kind welches sich am Badesee auf eine Metallplatte gestellt hatte, welche von der Sonneneinstrahlung stark erhitzt war. Verkehrssicherungspflicht verletzt.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2323107.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Coburg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>13.12.2016<\/p>\n<p>23 O 457\/16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>1.800 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(2.561 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbr\u00fchungen zweiten Grades.<\/td>\n<td>Die Kl\u00e4gerin war 4 Wochen arbeitsunf\u00e4hig nachdem sie sich in einer Dampfsauna eine Verbr\u00fchung zweiten Grades zugezogen hatte.<\/td>\n<td>Dampfsaune: Keine angemessene Warnung oder Sicherheitsvorkehrungen bez\u00fcglich des Dampfausstr\u00f6mers. Dies f\u00fchrte zu ihrer Verletzung, da der Dampf aus einem vasen\u00e4hnlichen Beh\u00e4lter str\u00f6mte, der zwischen den Sitzb\u00e4nken positioniert war und nicht ausreichend gesichert oder gekennzeichnet war. Die Kl\u00e4gerin, die die Sauna zum ersten Mal benutzte, erkannte die Gefahr nicht rechtzeitig. Mitverschulden zu 25 %.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/325646.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Celle<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>17.6.2010<\/p>\n<p>8 U 25\/10<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>2.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(3.305 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbrennung am rechten Bein.<\/td>\n<td>Bei einer Behandlung kam es zu einer Verbrennung, die eine Brandblase und letztlich eine Narbe mit den Ma\u00dfen 2 x 3 cm verursachte. Diese Narbe ist das Ergebnis eines komplizierten Heilungsverlaufs. Es wird erw\u00e4hnt, dass die Narbe m\u00f6glicherweise einer operativen Korrektur bedarf.<\/td>\n<td>Naturheilkundliche Fehlbehandlung.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2136126.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>19.6.2015<\/p>\n<p>9 O 234\/14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(5.862 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td>Erhebliche Verbrennungen an den Unterschenkeln. Infolge von IPL-Haarentfernungsbehandlung<\/td>\n<td>Massive Schmerzen. Die Verbrennungen sind auch zwei Jahre nach der Behandlung noch sichtbar und werden voraussichtlich weitere 5-10 Jahre bestehen bleiben.<\/td>\n<td>Die Beklagte hat die IPL-Behandlung mit zu hoher Lichtenergie durchgef\u00fchrt und trotz Schmerz\u00e4u\u00dferungen der Kl\u00e4gerin nicht abgebrochen. Eine notwendige Probelaserung wurde unterlassen.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/142733.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>8.2.2010<\/p>\n<p>9 O 325\/08<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>50.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(73.282 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Schwere Verbrennungen 2. und 3. Grades im Gesicht und am K\u00f6rper.<\/td>\n<td>Der Kl\u00e4ger war 32 Tage in station\u00e4rer Behandlung und wegen gro\u00dfer Schmerzen zeitweise in ein k\u00fcnstliches Koma versetzt worden. Er unterzog sich vielen Operationen einschlie\u00dflich Eigen- und Fremdhauttransplantationen. Die Verbrennungen betrafen 15 % der K\u00f6rperoberfl\u00e4che, insbesondere die rechte Gesichtsh\u00e4lfte, hinter dem rechten Ohr, die rechten und linken Ohrmuscheln sowie das rechte Handgelenk. Es kam zu entstellenden Narben, die st\u00e4ndige Pflege und Behandlung erfordern.<\/td>\n<td>Der Kl\u00e4ger wurde w\u00e4hrend eines Grillunfalls verletzt. Eine brennende Grillpaste, hergestellt von der Beklagten, verursachte die Verletzungen. Der Vater des Kl\u00e4gers hatte versucht, einen Grill mit dieser Brennpaste zu entz\u00fcnden, als sich eine Stichflamme bildete, die den Kl\u00e4ger traf.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/147822.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>21.12.2010<\/p>\n<p>I-21 U 14\/08<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>120.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(185.543 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td>Verbrennungen von ca. 73 % der K\u00f6rperoberfl\u00e4che.<\/td>\n<td>Die Kl\u00e4gerin musste sich zahlreichen Operationen, einschlie\u00dflich Hauttransplantationen, Amputationen an den Endgliedern des linken Daumens und Zeigefingers, Unterlidplastiken und Narbenkorrekturen unterziehen. Sie litt unter starken Narbenschmerzen am gesamten K\u00f6rper, Muskelschmerzen, R\u00fcckenschmerzen, Schulterschmerzen und H\u00fcftgelenkschmerzen. Ein l\u00e4ngeres Gehen war ohne spezielle Schuhe nicht m\u00f6glich. Sie hatte eingeschr\u00e4nkte Funktionsf\u00e4higkeit im Augenbereich, h\u00e4ufigen Tr\u00e4nenfluss, starke K\u00e4lte- und W\u00e4rmeempfindlichkeit, gesteigertes Schlafbed\u00fcrfnis, Durst und wiederkehrende Kopfschmerzen. Eine L\u00e4hmung des Wadenbeinmuskels erforderte das Tragen einer Schiene.<\/td>\n<td>Die Verletzung ereignete sich durch einen Verkehrsunfall, als die Kl\u00e4gerin mit ihrem Motorrad fuhr und mit einem pl\u00f6tzlich die Spur wechselnden PKW kollidierte. Sie geriet unter das Auto, das in Brand geriet, und erlitt schwere Verbrennungen. Mitverschulden zu 60 %. Bei 100 % Haftung der Beklagten w\u00e4re es zu einem Schmerzensgeld i.H.v.<span>\u00a0<\/span><strong>300.000 EUR<\/strong><span>\u00a0<\/span>gekommen.<\/td>\n<td>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/110851.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Dortmund<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>21.12.2005<\/p>\n<p>21 O 370\/04<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Vergewaltigung&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;    table {||        width: 400px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<table width=\"0\" style=\"float: left;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"133\"><strong>Schmerzensgeld (Inflationsausgleich zu 2025)<\/strong><\/td>\n<td width=\"150\"><strong>Verletzung kurz<\/strong><\/td>\n<td width=\"194\"><strong>Art der Folgen und Beschwerden sowie Dauersch\u00e4den<\/strong><\/td>\n<td width=\"174\"><strong>Fallzusammenfassung <\/strong><strong>insbesondere Mitverschulden<\/strong><\/td>\n<td width=\"391\"><strong>Gericht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>3.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(3.740,86 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">\n<p>\u201eStealthing\u201c<\/p>\n<p>(heimliches abziehen des Kondoms ohne Einwilligung des*r Partner*in)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"194\">Unmittelbar Angst wegen einer m\u00f6glichen Geschlechtskrankheit bzw. einer m\u00f6glichen Schwangerschaft. Seit dem Geschehen leidet die Kl\u00e4gerin an Schlafst\u00f6rungen und \u00c4nderungen im Sozialverhalten (u.a. Ber\u00fchrungs\u00e4ngste).<\/td>\n<td width=\"174\">Nach einvernehmlichem vaginalem Geschlechtsverkehr entfernte der Beklagte gegen den ausdr\u00fccklichen und wiederholten Willen der Kl\u00e4gerin heimlich das Kondom und ejakulierte in ihren K\u00f6rper.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2312563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KG Berlin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2312563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.07.2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2312563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(4) 161 Ss 48\/20 (58\/20)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">4.000 EUR<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung, Freiheitsberaubung durch N\u00f6tigung, Bedrohung durch Pistole<\/td>\n<td width=\"194\">Nicht n\u00e4her benannte psychische Folgesch\u00e4den.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte hat die Kl\u00e4gerin mit einer Pistole gezwungen, in seinen Wagen zu steigen, und sie dort vergewaltigt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271550.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KG Berlin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271550.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">30.08.2004<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271550.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12 U 54\/03<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>5.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(5.222 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung durch einen fremden<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin musste sich einer mehrw\u00f6chigen HIV-Prophylaxe unterziehen im \u00dcbrigen kam es zu keiner weiteren \u00e4rztlichen Behandlung. Alle k\u00f6rperlichen Wunden sind schnell verheilt.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin hat den Beklagten an einer Bushaltestelle angesprochen. Nach einem langen Gespr\u00e4ch und gemeinsamen Alkoholkonsum versuchte der Beklagte die Kl\u00e4gerin gegen ihren Willen zu k\u00fcssen und st\u00f6\u00dft sie letztlich ins Geb\u00fcsch, um sie vaginal und anal zu vergewaltigen.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2510534.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Duisburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2510534.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">06.05.2024<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2510534.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">33 KLs-596 Js 107\/23-22\/23<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>5.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.210 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung durch einen fremden<\/td>\n<td width=\"194\">Das Gericht meint, aufgrund der Charakterst\u00e4rke der Zeugin seien die Folgen nicht so schwerwiegend. Die Kl\u00e4gerin hat Angst, allein rauszugehen und f\u00fchlt sich manchmal lustlos. Bis auf zwei Termine in der Traumaambulanz musste keine weitere Behandlung erfolgen.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin, eine junge Mutter, wurde auf der Stra\u00dfe \u00fcberfallen, gezwungen, den Beklagten zu folgen, mit dem Tode bedroht und mehrfach anal, vaginal und oral vergewaltigt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463353.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG\u00a0Siegen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463353.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17.05.2021<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463353.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">211 KLs 27\/0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>5.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.584 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Die Kl\u00e4gerin wurde Opfer eines sexuellen \u00dcbergriffs w\u00e4hrend ihrer physiotherapeutischen Behandlung. Der Behandler f\u00fchrte einen Finger in ihre Scheide ein.<\/td>\n<td width=\"194\">Der sexuelle \u00dcbergriff f\u00fchrte zu erheblichen physischen und psychischen Beschwerden bei der Kl\u00e4gerin. Sie erlitt eine posttraumatische Belastungsst\u00f6rung, die sich durch psychische St\u00f6rungen, Angstzust\u00e4nde und weitere Probleme manifestierte.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin befand sich in station\u00e4rer Rehabilitationsbehandlung bei der Beklagten nach einer Bandscheibenoperation im HWS-Bereich. W\u00e4hrend einer physiotherapeutischen Behandlung kam es zu einem sexuellen \u00dcbergriff durch einen damaligen Angestellten der Beklagten, bei dem dieser gegen den Willen der Kl\u00e4gerin einen Finger in ihre Scheide einf\u00fchrte. Der Angestellte zahlte der Kl\u00e4gerin noch am selben Tag eine Entsch\u00e4digung von \u20ac 5.000, und die Kl\u00e4gerin verzichtete auf die Geltendmachung weiterer Anspr\u00fcche gegen ihn. Mit der Zahlung sah das Gericht die Anspr\u00fcche als abgefunden.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrechtsiegen.de\/artikel\/arbeitgeberhaftung-fuer-sexuelle-uebergriffe-seiner-mitarbeiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG M\u00fcnchen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrechtsiegen.de\/artikel\/arbeitgeberhaftung-fuer-sexuelle-uebergriffe-seiner-mitarbeiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.9.2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrechtsiegen.de\/artikel\/arbeitgeberhaftung-fuer-sexuelle-uebergriffe-seiner-mitarbeiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.arbeitsrechtsiegen.de\/artikel\/arbeitgeberhaftung-fuer-sexuelle-uebergriffe-seiner-mitarbeiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 U 1555\/15<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>6.000 EUR<\/p>\n<p>(Vergleich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(8.262 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Zweifache Vergewaltigung<\/td>\n<td width=\"194\">Nicht n\u00e4her benannt.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte vergewaltigte die Kl\u00e4gerin vaginal und anal. Nach der ersten Tat gab es noch einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen den Parteien. Beide Parteien wohnen zusammen. Die Kl\u00e4gerin hatte einem Vergleich im Rahmen eines T\u00e4ter-Opfer-Ausgleichs zugestimmt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/428437.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGH<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/428437.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">23.05.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/428437.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 StR 174\/12<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>6.000 EUR<\/p>\n<p>(Vergleich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(7.220 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung<\/td>\n<td width=\"194\">Erhebliche psychische Beeintr\u00e4chtigungen nach der Tat, die bis zum Gerichtszeitpunkt medikament\u00f6s behandelt werden m\u00fcssen (Antidepressiva und angstl\u00f6sende Medikamente), station\u00e4re Rehabilitation, Umzug in eine andere Wohnung<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte fingert die Kl\u00e4gerin, w\u00e4hrend diese vermeintlich schl\u00e4ft. Danach versucht er, mit seinem Penis in sie einzudringen, und ejakuliert zwischen ihre Beine, ehe er sie darauf hinweist, dass sie sich sauber machen soll. Der Beklagte stimmt einem Adh\u00e4sionsvergleich zu, der alle bestehenden Anspr\u00fcche aus dem Strafverfahren zugrunde liegenden Vorfall abgelten soll.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466046.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466046.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21.12.2022<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466046.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27 KLs &#8211; 220 Js 110\/21 &#8211; 3\/22<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>7.000 EUR<\/p>\n<p>(PHK)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(7.964 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Sexueller Missbrauch unter M\u00e4nnern w\u00e4hrend einer Bet\u00e4ubung<\/td>\n<td width=\"194\">Ber\u00fccksichtigt wurde insbesondere, dass der Kl\u00e4ger erst durch die Videoaufnahmen von der Tat erfuhr. Das nachtr\u00e4gliche Bewusstsein und die darauffolgende Ersch\u00fctterung des Weltbilds des traditionell-islamischen Kl\u00e4gers sind zu ber\u00fccksichtigen. Der Kl\u00e4ger litt an Unsicherheit, Verschlossenheit, \u00c4ngsten vor sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten und Wiedererinnerungen.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Kl\u00e4ger und der Beklagte hatten ein Vertrauensverh\u00e4ltnis. Dieses wurde vom Beklagten ausgenutzt, indem er den Kl\u00e4ger mit Benzodiazepinen bet\u00e4ubte, um ihn anal zu vergewaltigen und Filmaufnahmen von den Taten anzufertigen.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/759084.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/759084.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21.11.2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/759084.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 W 50\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>8.000 EUR<\/p>\n<p>(Vergleich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(11.450 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung und K\u00f6rperverletzung auf einem Sch\u00fctzenfest<\/td>\n<td width=\"194\">Aufgrund des Vergleichs sind keine detaillierten Angaben im Urteil zu finden.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Gesch\u00e4digte tritt allein vor die Halle eines Sch\u00fctzenfests. Dort bringt der Beklagte die Gesch\u00e4digte zu Boden, w\u00fcrgt und vergewaltigt sie. Der Beklagte hat, nach eigenen Angaben, aufgrund des erheblichen Alkoholkonsums keine Erinnerungen an die Tat. Im Rahmen eines von ihn initiierten T\u00e4ter-Opfer-Ausgleichs zahlt er 8.000 EUR Schmerzensgeld.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/140838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Arnsberg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/140838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21.07.2009<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/140838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 KLs 292 Js 165\/06 (46\/06 a)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>7.500 EUR<\/p>\n<p>Feststeller (+)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>11.035 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Sexueller Missbrauch einer geistig behinderten Frau durch ihren Vater<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin hat aufgrund des sexuellen Missbrauchs immaterielle Sch\u00e4den erlitten, die in erster Linie aus der Verletzung ihrer personalen W\u00fcrde resultieren. Trotz ihrer geistigen Behinderung hatte sie das Recht, nicht als Objekt f\u00fcr sexuelle \u00dcbergriffe zur Verf\u00fcgung zu stehen. Die direkte Folge des sexuellen Missbrauchs war eine Einbu\u00dfe an personaler W\u00fcrde, unabh\u00e4ngig davon, ob die Kl\u00e4gerin dies rational erfassen konnte. Zudem musste die Kl\u00e4gerin die allgemeinen k\u00f6rperlichen Beschwerden einer Schwangerschaft erleben, auch wenn sie die Schwangerschaft nicht rational verstand. Die Schnittentbindung erfolgte in Vollnarkose und war ebenfalls k\u00f6rperlich belastend und schmerzhaft.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte vergewaltigte die Kl\u00e4gerin mehrfach. Der inzestu\u00f6se Missbrauch resultierte in einer Schwangerschaft.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/133028.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/133028.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.5.2008<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/133028.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/133028.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 W 11\/08<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(12.470 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung durch Arbeitskollegen<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin leidet unter erheblichen psychischen Folgen. Sie ist seit der Tat in \u00e4rztlicher Behandlung und leidet an einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung sowie einer mittelgradigen depressiven Episode. Der Alltag der Familie hat sich massiv ver\u00e4ndert.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin ist mit dem alkoholisierten Beklagten von einem Fest in die gleiche Richtung nach Hause gelaufen. Den Beklagten kannte sie fl\u00fcchtig. Der Beklagte entschloss sich, den Moment zu nutzen, und stie\u00df die Kl\u00e4gerin unerwartet zu Boden, wo er sie vergewaltigte. Ein Fluchtversuch der Kl\u00e4gerin war erfolglos; sie musste sich dem Verhalten des Beklagten anpassen, um sicher aus der Situation zu gelangen.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2392561.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2392561.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16.10.2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2392561.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21 KLs &#8211; 220 Js 332\/19 &#8211; 5\/20<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>12.500 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>19.327 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Versuchte Vergewaltigung<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin erlitt vielfache K\u00f6rperprellungen und eine Platzwunde. Dar\u00fcber hinaus erlitt sie erhebliche psychische Beeintr\u00e4chtigungen, einschlie\u00dflich einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung, die zu anhaltenden psychischen Problemen f\u00fchrte. Sie befand sich 21 Tage in psychiatrischer station\u00e4rer Behandlung.<\/td>\n<td width=\"174\">Am Nachmittag des 11.05.1996 trafen sich die Kl\u00e4gerin zu 1 und der Kl\u00e4ger zu 2 mit dem Beklagten, einem Arbeitskollegen des Kl\u00e4gers zu 2. Sie tranken gemeinsam Alkohol. Nachdem die Kl\u00e4gerin zu 1 ins Kinderzimmer gegangen war, verlie\u00dfen der Kl\u00e4ger zu 2 und der Beklagte die Wohnung. Der Beklagte kehrte zur\u00fcck, indem er sich mit einem gestohlenen Schl\u00fcssel Zugang zur Wohnung verschaffte und versuchte, die Kl\u00e4gerin zu 1 unter erheblicher Gewaltanwendung zu vergewaltigen.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154045.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG D\u00fcsseldorf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154045.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.11.2001<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154045.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154045.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 O 210\/99<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">12.782, 30 EUR<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung einer Jungfrau durch ihren Adoptivbruder<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin ist nicht in der Lage, sich psychologischer oder psychiatrischer Behandlung zu unterziehen; ihr fiel es bereits schwer, sich engen Freunden und der Familie anzuvertrauen. Es hat eine erhebliche Wesensver\u00e4nderung stattgefunden. Die Kl\u00e4gerin hat ihre Ausbildung abgebrochen. Der Beklagte ist nicht an einer Wiedergutmachung interessiert und leugnet die Tat.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte hat die Kl\u00e4gerin schmerzhaft in seinem Auto vergewaltigt und den Geschlechtsverkehr bis zum Samenerguss vollzogen. Danach musste die Kl\u00e4gerin h\u00e4mische Kommentare \u00fcber sich ergehen lassen, dass sie nun keine Jungfrau mehr sei. Die Kl\u00e4gerin gibt an, dass die Jungfr\u00e4ulichkeit eine bedeutende Rolle f\u00fcr ihre Selbstwahrnehmung als Frau gespielt h\u00e4tte.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2172354.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG D\u00fcsseldorf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2172354.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20.03.2002 &#8211; 10 O 315\/99<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(28.567 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Mehrfache Vergewaltigungen und Zwang zur Prostitution<\/td>\n<td width=\"194\">Das Urteil geht nicht genau auf die Art und die Folgen der Beschwerden der Kl\u00e4gerin ein. Es gibt keine spezifischen Angaben \u00fcber Dauerfolgen.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin wurde im Jahr 2004 mehrfach vom Beklagten vergewaltigt und gezwungen, sich zu prostituieren.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/538876.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Zweibr\u00fccken<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/538876.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1.7.2010<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/538876.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/538876.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">4 U 7\/10<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>23.000 EUR<\/p>\n<p>(PKH)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>35.562 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung auf brutale Art und Weise<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin erlitt Schmerzen, hat Alptr\u00e4ume, ist in ihrer Berufsaus\u00fcbung eingeschr\u00e4nkt, ben\u00f6tigt psychologische Beratung und ist nicht in der Lage, Z\u00e4rtlichkeiten auszutauschen. Diese psychischen Folgen waren im PKH-Verfahren noch nicht bewiesen, sind nach gerichtsbekannter Auffassung jedoch typisch f\u00fcr Vergewaltigungsopfer.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte ist bei der Tat \u00e4u\u00dferst brutal vorgegangen. Er hat die Kl\u00e4gerin auf brutalste Art gefoltert und sexuell gen\u00f6tigt, indem er bei der Kl\u00e4gerin den Eindruck vermittelte, eine Pistole in ihre Vagina eingef\u00fchrt zu haben und sie auf diese Weise umzubringen. Er hat die Kl\u00e4gerin des Weiteren mit einem Jagdmesser bedroht, sie gefesselt, ihr mit Paketband Mund und Augen verschlossen und dabei mit erheblicher Gewalt sexuelle Handlungen in einer f\u00fcr die Kl\u00e4gerin besonders erniedrigenden Weise vorgenommen.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/111854.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Arnsberg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/111854.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.09.2005<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/111854.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">4 O 530\/04<\/a><\/p>\n<p>Best\u00e4tigt durch<\/p>\n<p>OLG Hamm<\/p>\n<p>29.12.2005<\/p>\n<p>6 W 52\/05<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>25.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>32.758 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung durch zwei m\u00e4nnliche Personen<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin hat durch den Vorfall eine posttraumatische psychoreaktive St\u00f6rung erlitten. Laut Opferentsch\u00e4digungsbescheid besteht bei ihr noch ein Sch\u00e4digungsgrad von 20. Die Folgen der Tat belasten sie noch immer stark und beeintr\u00e4chtigen ihre Lebensfreude. Sie war \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum immer wieder Arbeitsunf\u00e4hig.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin wurde Opfer eines schweren sexuellen Missbrauchs durch die Beklagten, w\u00e4hrend sie massiv alkoholisiert und widerstandsunf\u00e4hig war. Der Vorfall wurde teilweise gefilmt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2137640.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2137640.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7.12.2017<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2137640.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2 O 229\/17<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>25.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(38.230 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall<\/td>\n<td width=\"194\">Leichte k\u00f6rperliche und starke psychische Folgen.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte hatte die Kl\u00e4gerin am 01.06.2003 vergewaltigt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112416.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112416.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">29.12.2005<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112416.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6 W 52\/05<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>25.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(36.782 EUR)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung in Tateinheit mit K\u00f6rperverletzung<\/td>\n<td width=\"194\">Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafst\u00f6rungen und Angstzust\u00e4nde. Sie ist zum Urteilszeitpunkt noch in Therapie.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin arbeitete auf Minijobbasis f\u00fcr den Beklagten und traf sich mit diesem bereits vor der \u00d6ffnung der Gastst\u00e4tte. Beide tranken gr\u00f6\u00dfere Mengen Alkohol und spielten verschiedene Spiele, in deren Verlauf die Kl\u00e4gerin Teile ihrer Kleidung ablegte. Die beiden begaben sich dann in die Wohnung des Beklagten. Als die Kl\u00e4gerin einen Kuss verweigerte, bedrohte sie der Beklagte mit einer CO2-Pistole und k\u00fcndigte an, er w\u00fcrde sie umbringen, wenn sie nicht tue, was er wollte. Die Kl\u00e4gerin wurde vom Beklagten mit einem Messer bedroht, erlitt mehrere Stichverletzungen, wurde schmerzhaft gefesselt und gab daraufhin den Widerstand auf und wurde zum Beischlaf gezwungen. Ins Gewicht fiel, dass beide Parteien alkoholisiert waren und sich die Kl\u00e4gerin in eine verf\u00e4ngliche Situation begab, die eskalierte.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.judicialis.de\/Saarl%C3%A4ndisches-Oberlandesgericht_4-U-392-07_Urteil_01.07.2008.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saarl\u00e4ndisches OLG,<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.judicialis.de\/Saarl%C3%A4ndisches-Oberlandesgericht_4-U-392-07_Urteil_01.07.2008.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">01.07.2008<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.judicialis.de\/Saarl%C3%A4ndisches-Oberlandesgericht_4-U-392-07_Urteil_01.07.2008.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">4 U 392\/07<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>40.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>61.932 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Zweifache Vergewaltigung<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin hat aufgrund der Vergewaltigung erhebliche psychische Sch\u00e4den erlitten. Sie leidet unter Weinkr\u00e4mpfen, Schwei\u00dfausbr\u00fcchen, Angstzust\u00e4nden und Panikattacken, hatte Suizidgedanken und konnte nach der Tat nur noch mit Schlaftabletten schlafen. Die Kl\u00e4gerin, die als lebensfrohe junge Frau (19 J.) beschrieben wird, erfuhr eine vollst\u00e4ndige Ver\u00e4nderung ihres Lebens.<\/td>\n<td width=\"174\">Die Kl\u00e4gerin wurde von dem Beklagten und seinem Mitt\u00e4ter in ein Rapsfeld gezerrt und dort nacheinander anal und vaginal vergewaltigt. Die T\u00e4ter lie\u00dfen sie nach der Tat auf dem Feld zur\u00fcck. Die Tat war von extremer Brutalit\u00e4t und Menschenverachtung gepr\u00e4gt.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112757.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bielefeld<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112757.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">14.09.2005<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/112757.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 O 310\/05<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>40.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(52.676 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, schwerer Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung<\/td>\n<td width=\"194\">Die Kl\u00e4gerin befindet sich zum Zeitpunkt des Urteilsspruchs im Zeugenschutzprogramm und in ambulanter \u00e4rztlich-psychiatrischer Behandlung.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte wollte die Kl\u00e4gerin zwingen, als Prostituierte f\u00fcr ihn zu arbeiten. Dabei schlug er die Kl\u00e4gerin, wenn diese nicht genug verdiente. In dieser Konstellation kam es auch regelm\u00e4\u00dfig zu ungesch\u00fctzten Vergewaltigungen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Der Beklagte drohte mit dem Tod der Kl\u00e4gerin und instrumentalisierte ihre Tochter als Droh- und Druckmittel.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/867523.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bielefeld<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/867523.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.05.2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/867523.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 KLs &#8211; 16\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">\n<p>43.459 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(66.458 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"150\">Vergewaltigung in Angesicht einer Leiche unter Todesangst<\/td>\n<td width=\"194\">Erlittene Traumatisierung durch die Vergewaltigung unter Todesangst und die wiederholten glaubw\u00fcrdigen Todesdrohungen.<\/td>\n<td width=\"174\">Der Beklagte, Ex-Mann der Kl\u00e4gerin, brach bei ihr ein und erschoss vor ihren Augen ihren Mann. Die Kl\u00e4gerin versuchte zu fliehen, wurde aber aufgehalten und unter vorgehaltener Schusswaffe im Angesicht ihres toten Mannes gezwungen, mit dem Beklagten zweimal den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Danach lie\u00df der Beklagte die Kl\u00e4gerin gefesselt und in dem Glauben zur\u00fcck, er w\u00fcrde zur\u00fcckkommen und sie t\u00f6ten, allein. Die Polizei konnte die Kl\u00e4gerin befreien.<\/td>\n<td width=\"391\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/295838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Frankfurt am Main<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/295838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">09.09.2004<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/295838.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12 U 116\/03<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/867523.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/openjur.de\/u\/295838.html<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Sexueller Misbrauch von Kindern&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;    table {||        width: 100px;||        float: left;||    }||    th, td {||        text-align: left;||        vertical-align: top;||    }&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<table width=\"0\" style=\"width: 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\"><strong>Schmerzensgeld (Inflationsausgleich zu 2025)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\"><strong>Verletzung kurz<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\"><strong>Art der Folgen und Beschwerden sowie Dauersch\u00e4den<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\"><strong>Fallzusammenfassung insbesondere Mitverschulden<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\"><strong>Gericht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>1.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1.523 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">\n<p>Anfassen unter die Hose an das Ges\u00e4\u00df bei einer minderj\u00e4hrigen (8 J.), um sich hierdurch sexuell zu erregen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2 F\u00e4lle Kl\u00e4gerin zu 1) und Kl\u00e4gerin zu 2)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier Kl. Zu 2<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die minderj\u00e4hrige Kl\u00e4gerin litt unter Beeintr\u00e4chtigung der Koordinations-, Lese und Rechenf\u00e4higkeit. Sie ben\u00f6tigte eine spezielle Kinder- und Lerntherapie zur Bew\u00e4ltigung dieser Beeintr\u00e4chtigungen. Nach Offenbarung der Taten litt die unter Albtr\u00e4umen und hatte zeitweilig Probleme beim Lesen, Schreiben und Basteln. Die Zust\u00e4nde verbesserten sich erst nach psychotherapeutischer Behandlung.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Zusammenfassend handelt es sich um einen Sachverhalt in dem der Beklagte, ein enger Freund der Familie, zwei Geschwister sexuell missbrauchte. Die Taten reichten von Ber\u00fchrungen im Genitalbereich (so hier) bis zum Oralverkehr (siehe weiter Unten). Der Beklagte forderte Stillschweigen von den Kindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Eltern haben ebenfalls einen Schmerzensgeldanspruch zugebilligt bekommen (siehe unten).<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn, Urteil vom 29.01.2007<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 334\/06<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>2.5000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(3.117 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Schwere sexuelle N\u00f6tigung in Tateinheit mit sexuellen Missbrauch von Kindern<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Ohnmachtsgef\u00fchl, Schock, noch nicht weiter einzusch\u00e4tzende psychische Folgen der Kl\u00e4gerin.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Fall der 12-j\u00e4hrigen Kl\u00e4gerin wurde in der Gesamtschau als minder schwer eingestuft, da die Kl\u00e4gerin die fl\u00fcchtigen sexuellen Handlungen nicht mitbekommen hatte, da sie sediert war. Die Kl\u00e4gerin wurde erst im sp\u00e4teren Verlauf von der Polizei dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2343259.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bochum<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2343259.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">03.04.2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2343259.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 KLs-36 Js 74\/19-33\/19<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(5.725 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Sexueller Missbrauch durch Chatdienst<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Schlafst\u00f6rung und Angstzust\u00e4nde<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Die 10-j\u00e4hrige Kl. wurde vom Bkl. mehrfach aufgefordert Kinderpornographische Bilder und Videos zu erstellen und kam dem teilweise nach<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/69599.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGH<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/69599.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">19.11.2009<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/69599.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 StR 87\/09<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(4.968 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vater von missbrauchter Tochter entwickelt psychische Erkrankung<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Der Vater entwickelt eine tiefgreifende reaktive depressive Verstimmung. In der Zeit des gerichtlichen Verfahrens ist er arbeitsunf\u00e4hig. An die Krankschreibung schlie\u00dft sich eine sechsw\u00f6chige Wiedereingliederung an, erst danach stabilisiert sich seine psychische Verfassung wieder.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte wurde in 10 F\u00e4llen des sexuellen Missbrauchs der Tochter des Kl\u00e4gers schuldig gesprochen.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/voris.wolterskluwer-online.de\/browse\/document\/9277c249-3b0f-4495-83b4-91056f92f429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oberlandesgericht Celle<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/voris.wolterskluwer-online.de\/browse\/document\/9277c249-3b0f-4495-83b4-91056f92f429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.05.2021<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/voris.wolterskluwer-online.de\/browse\/document\/9277c249-3b0f-4495-83b4-91056f92f429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 U 85\/20<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>4.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.093 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vater von zwei missbrauchten Kindern erlitt eine schwere behandlungsbed\u00fcrftige Depression.<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die schwere Depression f\u00fchrte letztendlich zu Verlust des Arbeitsplatzes. Es handelte sich um schwere psychische Beeintr\u00e4chtigungen, die \u00fcber das hinausgeht, was Angeh\u00f6rige in solchen F\u00e4llen \u00fcblicherweise erleiden.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Zusammenfassend handelt es sich um einen Sachverhalt in dem der Beklagte, ein enger Freund der Familie, zwei Geschwister sexuell missbrauchte. Die Taten reichten von Ber\u00fchrungen im Genitalbereich (so hier) bis zum Oralverkehr (siehe weiter Unten). In dieser Sache wurde den beiden Eltern ein Schmerzensgeld zugesprochen. (Mutter vgl. Oben)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">29.01.2007<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 334\/06<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>5.000 EUR<\/p>\n<p>(Vergleich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(6.2010 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Schwerer sexueller Kindesmissbrauch<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">\u00dcber die Folgen des Opfers ist nichts bekannt.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte hat f\u00fcr die von ihm einger\u00e4umten F\u00e4lle gestanden und einem T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich zugestimmt.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466543.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466543.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28.06.2021<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466543.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21 KLs-540 Js 3300\/20-4\/21<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>12.000 DM<\/p>\n<p>6.0000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(9.234 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Siebenfacher sexueller Missbrauch der 11-j\u00e4hrigen Kl\u00e4gerin durch ihren Onkel<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Psychische Sch\u00e4den des Kindes, insbesondere durch den Missbrauch der Vertrauensstellung.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Die 11-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin wurde \u00fcber einen Zeitraum von 2 Jahren siebenmal von ihrem Onkel sexuell missbraucht.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/150589.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/150589.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.04.2000<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/150589.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13 U 194\/99<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>7.500 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(10.671 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Mehrfacher sexueller Missbrauch in der Kindheit (1985 bis 1990)<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Der Kl\u00e4ger entwickelte infolge des Missbrauchs eine posttraumatische Belastungsst\u00f6rung. Diese psychische Erkrankung \u00e4u\u00dferte sich in erheblichen Beeintr\u00e4chtigungen seines t\u00e4glichen Lebens und f\u00fchrte zu langfristigen psychischen Belastungen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Kl\u00e4ger wurde als Kind im Alter von etwa neun bis vierzehn Jahren mehrfach vom Beklagten sexuell missbraucht. Aufgrund der psychischen Traumatisierung verdr\u00e4ngte der Kl\u00e4ger die Erinnerungen an diese Vorf\u00e4lle. Erst im April 2005, als seine Schwester auf einer Familienfeier offenbarte, ebenfalls vom Beklagten missbraucht worden zu sein, kehrten die Erinnerungen des Kl\u00e4gers zur\u00fcck. Daraufhin leitete er rechtliche Schritte ein.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/327047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Oldenburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/327047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12.07.2011<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/327047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">13 U 17\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>8.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(12.186 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Mutter von zwei missbrauchten Kindern wegen Schock und psychischen Folgen der Tat.<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Mutter erlitt einen Schock und leidet unter posttraumatischen Symptomen. Sie musste sich in psychotherapeutische Behandlung begeben und wurde sogar station\u00e4r in einer Klinik behandelt.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Zusammenfassend handelt es sich um einen Sachverhalt in dem der Beklagte, ein enger Freund der Familie, zwei Geschwister sexuell missbrauchte. Die Taten reichten von Ber\u00fchrungen im Genitalbereich (so hier) bis zum Oralverkehr (siehe weiter Unten). In dieser Sache wurde den beiden Eltern ein Schmerzensgeld zugesprochen. (Vater vgl. Unten)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn, Urteil vom 29.01.2007<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 334\/06<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>(PKH Verfahren)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>13.274 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">\n<p>Jeweils ein Fall des schweren sexuellen Missbrauchs und zwei weitere F\u00e4lle des sexuellen Missbrauchs<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2 F\u00e4lle Kl\u00e4ger zu 1) 8 J. zum Tatzeitpunkt<\/p>\n<p>Kl\u00e4ger zu 2) 11 bzw. 14 J. zum Tatzeitpunkt<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Langfristige psychische Belastungen unter den Folgen der Tat.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Ein entfernter Verwandter hatte zwei Geschwister mehrfach sexuell missbraucht. Die Taten reichten von dem Einf\u00fchren eines Fingers in den After bis hin zu Analverkehr.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/686578.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/686578.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28.03.2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/686578.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 W 4\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(12.885 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vergewaltigung und sexuelle N\u00f6tigung einer 14-J\u00e4hrigen durch den Patenonkel<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin erlitt moderate k\u00f6rperliche und starke psychische Belastungen. Die Kl\u00e4gerin selbst sagt, sie habe die Taten vergleichsweise gut verarbeitet. Es gab keine gravierenden Einbr\u00fcche in ihrem schulischen oder sozialen Leben. Sie kann mit ihrem aktuellen Freund sexuell verkehren. Therapeutische Ma\u00dfnahmen hat sie nicht in Anspruch genommen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte nutze das Vertrauensverh\u00e4ltnis zur Kl\u00e4gerin und ihren Eltern aus. Er vergewaltigt gewaltvoll die Kl\u00e4gerin in seiner Wohnung. Daraufhin pocht er auf Kontakt mit der Kl\u00e4gerin und re-traumatisiert das Kind \u00fcber Jahre mit verschiedenen sexuellen N\u00f6tigungen<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2478093.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2478093.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">31.01.2018<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2478093.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">102 KLs 17\/17<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>(Vergleich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(12.420 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Schwerer sexuelle Missbrauch eines 10-J\u00e4hrigen, Anstiftung zum Erstellen Kinderpornographischer Schriften<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Nicht n\u00e4her konkretisierte psychische Sch\u00e4den, dar nicht mehr vernehmungsf\u00e4hig. Die Nebenklage hatte einen Vergleich zugunsten des Kl\u00e4gers angeregt. Das Geld kann in Raten von 250 EUR abgezahlt werden.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\u00dcber einen einschl\u00e4gigen Chat ist Kontakt zwischen den Beklagten und einem Mittelsmann vermittelt worden. Dieser stiftet dort erst denn Mittelmann an kinderpornographische Fotos zu erstellen und trifft sp\u00e4ter selbst den Kl\u00e4ger um ihn zu missbrauchen.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">09.09.2021<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2466563.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 KLs-540 Js 788\/21-13\/21<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>10.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(14.736 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vergewaltigung einer 17-j\u00e4hrigen<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin hat Schmerzen, Dem\u00fctigung und Scham erlitten und davon erhebliche psychische Sch\u00e4den davongetragen. Sie befindet sich zum Urteilszeitpunkt noch in \u00e4rztlicher Behandlung. Die Uneinsichtigkeit des Beklagten wird schmerzensgelderh\u00f6hend ber\u00fccksichtigt.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte hat die Kl\u00e4gerin von seinem Ponyhof aus in ein Auto gelockt, die T\u00fcren geschlossen und vollzog gegen ihren ausdr\u00fccklichen Willen und Widerstand den Geschlechtsverkehr. Er hatte die Kl\u00e4gerin und andere M\u00e4dchen auf den Ponyhof bereits zuvor ungewollt zwischen die Beine und an die Br\u00fcste gefasst.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/313647.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Oldenburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/313647.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">22.07.2002<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/313647.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5 O 278\/02<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>25.000 DM<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(19.154 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">16-j\u00e4hrige anal und vaginal vergewaltigt<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin leidet seit der Tat unter Alptr\u00e4umen, Aggressionszust\u00e4nden, Konzentrationsschwierigkeiten und anfangs auftretenden Erbrechen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">W\u00e4hrend der Tat waren zwei gleichaltrige Begleiter anwesend. Zudem bedrohte der Beklagte die Kl\u00e4gerin mit einer Waffe. Die Vergewaltigung stellte den ersten sexuellen Kontakt der Kl\u00e4gerin dar.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271524.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KG Berlin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271524.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16.07.2004<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/271524.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21 U 274\/01<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>15.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(23.192 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Die Kl\u00e4gerin wurde von ihrem Vater zwischen ihrem 12. und 16. Lebensjahr regelm\u00e4\u00dfig sexuell missbraucht.<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin verlor in diesem Zeitraum die Lust zur Schule zu gehen und hat daher keinen Schulabschluss. Zudem leidet sie unter Kontaktschwierigkeiten, insbesondere zu M\u00e4nnern, sowie Panik und \u00c4ngsten.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte missbrauchte die Kl\u00e4gerin \u00fcber vier Jahre hinweg etwa drei Mal pro Woche, wobei sich die \u00dcbergriffe von manueller Befriedigung bis hin zu regelm\u00e4\u00dfigem Geschlechtsverkehr steigerten. Durch psychischen Druck gew\u00f6hnte er die Kl\u00e4gerin schrittweise an den Missbrauch, was die Schwere der Tat zus\u00e4tzlich erh\u00f6hte. Die lange Dauer und die Manipulation durch den Beklagten machen das Vergehen besonders verwerflich.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154324.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Essen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154324.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">08.10.1998<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/154324.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6 O 238\/98<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>15.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>21.654 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Die Kl\u00e4gerin wurde von dem Beklagten zwischen 1978 und 1984 regelm\u00e4\u00dfig sexuell missbraucht.<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin leidet an einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung. Wiederkehrende Erinnerungen f\u00fchren zu \u00dcbelkeit und Erbrechen. Sexualit\u00e4t und K\u00f6rperlichkeit kann sie nicht normal erleben und nur mit Einschr\u00e4nkungen Gef\u00fchle zulassen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte hat die Kl\u00e4gerin zwischen ihrem 6. und 12. Lebensjahr regelm\u00e4\u00dfig sexuell missbraucht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Beklagte bis heute den Missbrauch leugnet.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/verjaehrungshemmung-bei-psychisch-unmoeglicher-anspruchsdurchsetzung.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oberlandesgericht Schleswig-Holstein \u2013<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/verjaehrungshemmung-bei-psychisch-unmoeglicher-anspruchsdurchsetzung.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20.12.2012<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ra-kotz.de\/verjaehrungshemmung-bei-psychisch-unmoeglicher-anspruchsdurchsetzung.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16 U 108\/11<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>17.500 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(23.602 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vergewaltigung und sexueller Missbrauch der 11-j\u00e4hrigen Stieftochter<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin wurde den Risiko einer Schwangerschaft und sexuellen Krankheiten ausgesetzt, erhebliche Verhaltens\u00e4nderungen der Kl\u00e4gerin<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte, Stiefvater der Kl\u00e4gerin, nutzte seine Vertrauensbeziehung zu dieser aus um sie wiederholt, ohne Kondom, zu vergewaltigen.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2350382.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG K\u00f6ln<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2350382.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">04.09.2013<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2350382.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">102 KLs 10\/13<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>20.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>29.426 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Sexueller Missbrauch eines 10-j\u00e4hrigen durch Nachbar<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Der Kl\u00e4ger hatte nicht das Gef\u00fchl, sich jemandem anvertrauen zu k\u00f6nnen. Durch den Druck und die Isolation entwickelte der Kl\u00e4ger massive Schlafst\u00f6rungen, festzustellendes aggressives Verhalten und eine posttraumatische Belastungsst\u00f6rung.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte hat den Kl\u00e4ger in einem Zeitraum von einem halben Jahr mind. 13-mal gemeinschaftlich schwer sexuell missbraucht.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21.08.2008<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">012 O 181\/08<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>25.000 EUR<\/p>\n<p>(PKH)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>33.186 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Vierfacher sexueller Missbrauch durch den Beklagten zwischen den 1. und 3. Lebensjahr des Kl\u00e4gers<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Psychische Folgen des Missbrauchs, Traumatisierung: Auch im nicht erinnerungsf\u00e4higen Alter k\u00f6nnen Folgesch\u00e4den entstehen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Vierfacher sexueller Missbrauch des Beklagten.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Naumburg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">02.07.2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/625795.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10 W 16\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>35.000 DM<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(28.218 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Sexueller Missbrauch der Tochter, Vergewaltigung<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Das Urteil geht nicht genau auf die Art und Dauerhaftigkeit der Beschwerden ein.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Die Kl\u00e4gerin wurde von ihren Eltern an Dritte verkauft, damit diese sexuelle Handlungen an ihr vornehmen sollten. Zus\u00e4tzlich vergewaltigte der Vater (Bkl. zu 1)) die Kl\u00e4gerin.<\/p>\n<p>Beide wurden gemeinschaftlich zum Schmerzensgeld von 35.000 DM verurteilt, wobei der Bkl. zu 1) zus\u00e4tzlich 15.000 DM f\u00fcr die Folgen der Vergewaltigung zu zahlen hat.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/nrwe.justiz.nrw.de\/lgs\/duesseldorf\/lg_duesseldorf\/j1998\/8_O_123_97urteil19980305.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG D\u00fcsseldorf 05.03.1998<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nrwe.justiz.nrw.de\/lgs\/duesseldorf\/lg_duesseldorf\/j1998\/8_O_123_97urteil19980305.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8 O 123\/97<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>30.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(45.700 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">\n<p>Wiederholte Ber\u00fchrungen im Genitalbereich bis hin zum Oralverkehr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2 F\u00e4lle Kl\u00e4ger zu 1 und Kl\u00e4ger zu 2; hier Kl.1<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Kl. erlitt psychische Traumata, die sich in Angstattacken und Einn\u00e4ssen (auch tags\u00fcber) ohne organische Ursache zeigten. Verschlechterte schulische Leistungen, R\u00fcckzug aus der sozialen Umgebung. Es wurde eine umfangreiche psychotherapeutische Behandlung notwendig, um diese Traumata zu bew\u00e4ltigen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Zusammenfassend handelt es sich um einen Sachverhalt in dem der Beklagte, ein enger Freund der Familie, zwei Geschwister sexuell missbrauchte. Die Taten reichten von Ber\u00fchrungen im Genitalbereich bis zum Oralverkehr (siehe Oben). Der Beklagte forderte Stillschweigen von den Kindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Eltern haben ebenfalls einen Schmerzensgeldanspruch zugebilligt bekommen (siehe Oben).<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">29.01.2007<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/121462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3 O 334\/06<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>30.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(36.105 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Sexueller Missbrauch an einer 9-j\u00e4hrigen<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Die Kl\u00e4gerin erlitt schwerwiegende psychische Folgen. Zum Urteilszeitpunkt plagen sie regelm\u00e4\u00dfig Gef\u00fchle von Einsamkeit, Angst und Ekel.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte missbrauchte die Tochter seiner Partnerin in 13 F\u00e4llen. Der Missbrauch reicht von Manipulation, \u00fcber Ber\u00fchrungen, bis hin zum vaginalen Geschlechtsverkehr.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463056.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Bonn<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463056.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">06.04.2022<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/2463056.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28 KLs-77 Js 590\/21 SE-2\/22<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>50.000 EUR<\/p>\n<p>(Feststeller +)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>74.967 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Geiselnahme in Tateinheit mit besonders schwerer Vergewaltigung eines 11-j\u00e4hrigen, Todesdrohungen<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Der Kl\u00e4ger konnte die Tat bis heute nicht verarbeiten. Er kann zum Zeitpunkt des Urteils nicht \u00fcber die Tat sprechen.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Der Beklagte entf\u00fchrte den Kl\u00e4ger auf einen Campingplatz. Bereits auf der Fahrt schlug er wiederholt auf den Kl\u00e4ger ein. Auf dem Campingplatz kam es zu schwerstem sexuellem Missbrauch, u. a. Oralverkehr, Verletzungen durch eine Reitgerte und Todesdrohungen mit einem K\u00fcchenmesser. Am Abend sperrte der Beklagte den Kl\u00e4ger in dem Campingwagen ein. Am n\u00e4chsten Morgen wiederholte sich der Missbrauch, bis der Kl\u00e4ger fliehen konnte.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/129106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG M\u00fcnster<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/129106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16.07.2008<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/129106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">02 O 567\/07<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>65.000 EUR<\/p>\n<p>(PKH)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>85.952 EUR<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Geschwister werden von Vater missbraucht beginnend mit dem 5. Lebensjahr missbraucht.<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">\n<p>Psychische Auff\u00e4lligkeiten wie Aggressionen, soziale Inkompatibilit\u00e4t, Unruhezust\u00e4nde und unkontrolliertes Essverhalten.<\/p>\n<p>Vor\u00fcbergehende Unterbringung in der Jugendpsychiatrie.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">Mehrfacher sexueller Missbrauch, besondere Erniedrigung des Kl\u00e4gers durch Analverkehr bis zum Samenerguss. Das Schweigen des Kl\u00e4gers wurde durch Androhung von Schl\u00e4gen herbeigef\u00fchrt. Wenn der Kl\u00e4ger nicht im Sinne des Beklagten agierte wurde der Missbrauch durch die Anwendung k\u00f6rperlicher Gewalt erm\u00f6glicht. Besonderes Gewicht hat, dass die Kinder vom eigenen Vater missbraucht wurden.<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/855124.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG Hamm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/855124.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27.05.2015<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/855124.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9 W 68\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>https:\/\/openjur.de\/u\/855124.html<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 165.562px;\">\n<p>100.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Korrigiert auf 60.000 EUR<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(80.920 EUR)<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 174.812px;\">Entf\u00fchrung, Freiheitsberaubung und schwerste Vergewaltigungen \u00fcber 3 Tage hinweg<\/td>\n<td style=\"width: 219.625px;\">Schwere psychische Folgen u.a. eine posttraumatische Belastungsst\u00f6rung, Angstzust\u00e4nde, wiederkehrende Erinnerungen an die erlittene Todesangst. Die Kl\u00e4gerin ist in anhaltendender therapeutische Betreuung.<\/td>\n<td style=\"width: 212.594px;\">\n<p>Der Beklagte entf\u00fchrte die 16-j\u00e4hrige im 4. Monat schwangere Kl\u00e4gerin auf dem Weg zu Schule. Unter Drohungen hielt er sie in seiner Wohnung 3 Tage fest, in der Zeit kam es zu wiederholten sexuellen \u00dcbergriffen unterschiedlichster Art und Ausf\u00fchrung des Beklagten.<\/p>\n<p>Das Urteil hielt der Berufung nicht vollumf\u00e4nglich stand<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"width: 712.344px;\">\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/599384.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LG Wuppertal<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/599384.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5.2.2013<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/599384.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16 O 95\/12<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schmerzensgeld ist ein wichtiger Aspekt im Bereich des Schadenersatzrechts und dient dazu, die immateriellen Sch\u00e4den auszugleichen, die einer Person durch die Handlungen eines anderen zugef\u00fcgt wurden. Die Bemessung des Schmerzensgeldes h\u00e4ngt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die bei der Festlegung der H\u00f6he des Schmerzensgeldes ber\u00fccksichtigt werden: Art [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","iawp_total_views":104,"footnotes":""},"class_list":["post-1697","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1697"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2033,"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1697\/revisions\/2033"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kanzlei-schillmann.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}